1. Wochenrückblick: Wie Springers Welt ihr Kanarienvögelchen verlor

    Die Welt feuert ihre Kolumnistin Salomé Balthus zuerst wegen eines falschen Zitats, dann will sie sie zurückhaben. Klappt aber nicht. Max Goldt erfindet eine Mehlspeise, YouGov macht komische Umfragen und die FR greift mit einer Überschrift krass daneben. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  2. "Das ist überhaupt nicht mein Thema" – Oliver Polak windet sich bei Dunja Hayali in Sachen Antisemitismus-Vorwürfe

    Die Diskussion rund um die Antisemitismus-Vorwürfe des jüdischen Komikers Oliver Polak gegen Jan Böhmermann, Serdar Somuncu und Klaas Heufer-Umlauf geht weiter. Polak trat nun in der ZDF-Talkshow von Dunja Hayali (Thema: „Wie antisemitisch ist Deutschland?“) auf, drückte sich aber um klare Aussagen. Immer wieder erklärte Polak, die aktuelle Antisemitismus-Debatte sei „überhaupt nicht“ sein Thema.

  3. "Höchst unkollegialer und absurder Vorwurf" – Serdar Somuncu äußert sich zur Antisemitismus-Debatte um Polak und Böhmermann

    Nach Jan Böhmermann hat sich nun auch der Komiker Serdar Somuncu ausführlich zu den Antisemitismus-Vorwürfen durch Oliver Polak geäußert. In einem „Analyse“ betitelten, langen Text bezeichnet Somuncu die Vorwürfe Polaks als „höchst unkollegialen und absurden Vorwurf“. Der von Polak kritisierte Sketch sei gemeinsam besprochen und geprobt worden. Somuncu teilt auch gegen den Medienjournalisten Stefan Niggemeier aus.

  4. "Alle haben ihre Rollen freiwillig gespielt" – Jan Böhmermann äußert sich erstmals ernsthaft zu Antisemitismus-Vorwürfen

    Der ZDF-Komiker Jan Böhmermann hat sich in seinem Spotify-Podcast „Fest & Flauschig“ (mit Olli Schulz) erstmals ausführlich zu den Antisemitismus-Vorwürfen des jüdischen Komikers Oliver Polak geäußert. Der Sketch, den Polak in seinem Buch „Gegen Judenhass“ kritisiert hatte, sei von diesem selbst mit ausgedacht und geprobt worden, so Böhmermann. Man dürfe einen persönlichen Groll nicht mit der Antisemitismus-Debatte vermischen.

  5. Medien-Woche: Hat Oliver Polak Jan Böhmermann als Antisemiten entarnt oder nicht?

    In unserem wöchentlichen Podcast „Die Medien-Woche“ diskutieren Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) diesmal über die Antisemitismus-Debatte rund um die beiden Komiker Oliver Polak und Jan Böhmermann. Außerdem geht es um die Podiusmdiskussion, bei der sich die Chefredakteure von ARD und ZDF Vertretern der AfD gestellt haben. Ein weiteres Thema ist die angekündigte Netflix-Serien-Offensive für den deutschen Markt.

  6. “Die beste Medienschule, die ich je hatte”: Israels Botschaft-Sprecherin lobt zum Abschied die deutsche Presse

    Von 2014 bis 2018 war Adi Farjon Pressesprecherin der israelischen Botschaft in Berlin. Jetzt kehrt die 38-Jährige nach Israel zurück. In einem Gastbeitrag für MEEDIA zieht die Kommunikatorin mit Diplomatenstatus Bilanz. Die Medienrealität habe sich seit 2014 verändert, und AfD, Antisemitismus sowie Islamismus hinterließen ihre Spuren im Social Web. Der deutschen Presse indes zollt Farjon Respekt.

  7. Nach Kritik an Antisemitismus in der Thüringer Allgemeine: Autorin darf nicht mehr für Funke-Zeitungen schreiben

    Die antisemitischen Einlassungen in einem Beitrag der Thüringer Allgemeine (TA) ziehen größere Kreise. Gegenüber MEEDIA hat sich nun die Funke-Gruppe zu der Kritik geäußert. Die Autorin dürfe in Zukunft nicht mehr in den Zeitungen der Gruppe publizieren. Derweil stößt die Krisenbewältigung des Blattes auf Zuspruch bei Kollegen und Organisationen.

  8. „Hätte nie erscheinen dürfen“: Thüringer Allgemeine entschuldigt sich für antisemitischen Beitrag einer Kulturautorin

    Ein Beitrag der Thüringer Allgemeine (TA) über das „Yiddish Summer“-Fest in Weimar hat für Empörung gesorgt. Die Autorin warf dem Festivalleiter vor, er profitiere von „humanitären Schulden aus dem Zweiten Weltkrieg“. Die Organisatoren reagierten entsetzt. Der Chefredakteur des Funke-Blattes hat sich nun öffentlich entschuldigt.

  9. „Entspricht nicht den Standards der NZZ“: Neue Zürcher Zeitung entschuldigt sich für unwidersprochenes antisemitisches Zitat

    Die Neuer Zürcher Zeitung hat in einem Artikel ein antisemitisches Zitat der Psychotherapeutin Ursula Hauser verbreitet. Der Autor hat die Aussage kommentarlos stehen lassen. Bei der so genannten „Brunnenvergiftung“ handelt es sich um eine Jahrhunderte alte antisemitische Lüge. Die NZZ entschuldigt sich und löscht die Passage.

  10. Wochenrückblick: Spiegel-Chef Brinkbäumer und Medienkolumnist Renner als hanseatische Streithähne

    Die Süddeutsche druckte eine offensichtlich antisemitische Karikatur und feuerte kurz darauf den Karikaturisten. Ein Fußballverein sorgt für eine Delle in der RTL-Group-Bilanz. Kai Diekmann stichelt gegen Gruner + Jahr. Und die beiden Hamburger Top-Journalisten Klaus Brinkbäumer und Kai-Hinrich Renner zoffen sich öffentlich. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.