1. Döpfner bekommt am meisten: So viel verdienten 2016 die CEOs der Medienkonzerne

    Diese Studie dürfte die Debatte über Vorstandsgehälter weiter anheizen: Einer Untersuchung der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und der Technischen Universität München zufolge haben DAX-Chefs im vergangenen Jahr rund 50 Mal so viel verdient wie ihre Mitarbeiter. Interessant ist der Blick auf den MDax, in dem einige Medienunternehmen gelistet sind. Demnach verdient Springer-Boss Mathias Döpfer doppelt so viel wie VW-CEO Matthias Müller.

  2. Online First: Mediengruppe RTL will Eigenproduktionen zuerst kostenpflichtig bei TV Now zeigen

    Die Mediengruppe RTL will künftig eigenproduzierte Sendungen zuerst bei ihrem Video-On-Demand-Portal TV Now zeigen, bevor sie im linearen Fernsehen ausgestrahlt werden. Damit verteilt die Kölner Sendergruppe die Produktionskosten für eigene Formate auf mehrere Schultern – zum einen über Einnahmen aus der Ausstrahlung bei TV Now, zum anderen über Werbeerlöse bei späteren linearen Verbreitung der Sendungen. Zudem erhöht die zu Bertelsmann gehörende TV-Kette auch den Konkurrenzdruck auf die Streamingdienste Netflix und Amazon.

  3. Konzernergebnis bei 1,2 Milliarden Euro: RTL Group zum Abschied von Anke Schäferkordt mit starker Bilanz

    Die starke Performance der Mediengruppe RTL Deutschland sowie der anhaltende Digitalboom macht’s möglich: Im Jahr 2016 hat die RTL Group ihren operativen Gewinn stärker gesteigert als erwartet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) legte im abgelaufenen Jahr um 3,3% auf 1,2 Millarden Euro zu, wie der TV-Konzern am Donnerstagmorgen bekanntgab.

  4. Mediengruppe RTL legt weiter zu: RTL Group schließt erstes Quartal mit 30 Prozent mehr Gewinn ab

    Die RTL Group ist mit einem deutlichen Gewinnzuwachs ins neue Geschäftsjahr gestartet. Der operative Gewinn (EBITA) stieg angeschoben unter anderem durch die deutsche RTL Mediengruppe konzernweit um 18 Prozent auf 229 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 9,5 Prozent auf 1,43 Milliarden Euro. Unterm Strich blieb mit 138 Millionen Euro gut 30 Prozent mehr Gewinn übrig als ein Jahr zuvor.

  5. Erinnert an alte Zeiten: RTL startet mit RTLplus Fernsehen für Best Ager

    Der Fernsehmarkt splittet sich zunehmend auf in Sender, die immer genauer auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet sind. Auch RTL fragmentiert sich weiter und will mit einem neuen Sender die weiblichen Best Ager erreichen. An den Start gehen wird RTLplus am 4. Juni und will das Publikum u.a. mit Fernsehen von gestern und neuaufgelegten Klassikern überzeugen.

  6. Die RTL Group wünscht sich weniger TV-Regulierung und will vor allem digital wachsen

    Die RTL Group hat am Dienstag einen Rekord-Umsatz  und -Gewinn für 2015 verkündet. Den Lauf wollen die CEO’s Anke Schäferkordt und Guillaume de Posch auch im laufenden Jahr fortsetzen. Dabei will der Konzern vor allem das Digital-Geschäft rund um Multichannel-Networks fokussieren. In Bezug auf den TV-Markt forderte Schäferkordt ein Umdenken: Europa müsse „aufwachen” und Regulierungen überdenken.

  7. „Wir sind kein James-Bond-Fernsehen“: RTL setzt im News-Bereich auf mehr Qualität

    In dieser Woche eröffnete die Mediengruppe RTL offiziell ihr neues Hauptstadtstudio in der Behrenstraße. Beim Hausbesuch zeigt sich: Die Sender der RTL-Familie wollen sich nicht nur mit neuen Räumlichkeiten in der Metropole beweisen, sondern auch mit einer News-Qualitätsoffensive im Programm punkten.

  8. „Der kreative Kreislauf wird gestört“ – RTL-Group-Chefin Anke Schäferkordts Appell an die Medienregulierung

    In einem Gastkommentar für das Handelsblatt appelliert RTL-Group-Chefin Anke Schäferkordt an die Medienregulierung, das Urheberrecht besser durchzusetzen. Die TV-Managerin fürchtet gravierende Nachteile für die heimische Medienindustrie gegenüber illegalen Piraterie-Plattformen und transatlantischen Internetriesen. MEEDIA dokumentiert den Kommentar mit freundlicher Genehmigung des Handelsblatts.

  9. Mehr Style für 85 Mio. Euro: RTL investiert in Multichannel-Network StyleHaul

    In den vergangenen Monaten floss aus der RTL Group eine beachtliche Summe Geld in so genannte Multichannel-Networks. Nun stockt der TV-Konzern auf: Die Luxemburger investieren weitere 85 Millionen Euro in StyleHaul und übernehmen das Unternehmen damit nahezu komplett.

  10. US-Werbeplattform eingesackt: RTL Group will Markt für Online-Videos beherrschen

    Nach dem Kauf von Broadband TV schlägt die RTL Group erneut in Nordamerika zu. Die TV-Gruppe kauft eine Mehrheit an SpotXchange mit Sitz in Denver. Für 107 Millionen Euro sichert sich die RTL Group 65 Prozent und die Anwartschaft auf die komplette Mehrheit. Das Unternehmen vermarktet auf seiner Plattform Online-Videos.