1. Kartellamts-Chef Mundt fordert mehr Befugnisse im Umgang mit Vergleichsportalen

    Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, fordert mehr Befugnisse im Umgang mit Vergleichsportalen. Seine Behörde habe viele Dinge festgestellt, die man gerne abstellen würde, sagte er gegenüber dem „General-Anzeiger“. Einige Plattformen erweckten den Eindruck, dass sie den Markt gesamt abbilden, kritisierte Mundt.

  2. Kartellamtschef Mundt sieht Möglichkeiten der Politik gegen Monopolbildung in der Digitalwirtschaft begrenzt

    Bundeskartellamtschef Andreas Mundt glaubt nicht, dass die Bundesregierung viel gegen die Monopolbildung in der Digitalwirtschaft ausrichten kann. „Die Politik wird das Wesen der Plattformindustrie, das zu Monopolen tendiert, nicht ändern können“, sagte Mundt dem Handelsblatt. Einige Dinge seien aber schon möglich. Ein Beispiel sei die Datenportabilität, die auch in der Datenschutzgrundverordnung adressiert ist.

  3. Verdacht auf walled gardens: Bundeskartellamt startet Sektoruntersuchung für Online-Werbung

    Aufgrund der hohen Bedeutung von Werbung im Online-Bereich über die letzten Jahre, hat das Bundeskartellamt mit Februarbeginn eine Sektoruntersuchung eingeleitet. Die Behörde weist aber ausdrücklich daraufhin, dass es sich lediglich um eine Branchenuntersuchung handle und einzelne Unternehmen nicht analysiert werden.

  4. Regulierung der Digitalriesen Amazon und Facebook: Kartellamtspräsident setzt auf "unkonventionelle" Wege

    Die Kartellbehörden wollen den Druck auf Amazon & Co. weiter erhöhen: In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung räumt Bundeskartellamt-Präsident Andreas Mundt aber zugleich ein, dass die Regulierung der Marktmacht der großen IT-Konzerne schwierig sei. Um hier voranzukommen, will Mundt „unkonventionellen Antworten“ auf Monopol-Fragen geben. So solle die Verbraucherschutzabteilung des Amtes ab Herbst ihre operative Arbeit aufnehmen und Missstände im Internet aufdecken.

  5. Kartellamts-Chef Mundt im „Kreuzverhör“: Absage an VG Media

    Ein richtiges „Kreuzverhör“, wie von den Medientagen München angekündigt, war die Befragung von Bundeskartellamts-Chef Andreas Mundt letztlich nicht. „Ist Ihnen die Marktmacht von Google nicht unheimlich?“, fragte der ehemalige Süddeutsche-Chefredakteur Hans-Werner Kilz eher auf Gefühls- denn auf Faktenebene. Dezidiert äußerte sich Mundt dann aber zum Leistungsschutzrecht. Vermutlich nicht zur Freude der in der VG Media organisierten Verlage.