1. „Maria W. hat ihre Geschichte frei erfunden“: Buzzfeed weckt massive Zweifel an Bild-Zeugin im Fall Lubitz

    Recherchen von Buzzfeed erhärten den Verdacht, dass Maria W. – eine angebliche Geliebte des Germanwings-Todespiloten Andreas Lubitz – mindestens ihre Aussagen über den Mann, der 149 Menschen mit sich in den Tod riss, frei erfunden hat. Damit wird erneut die Arbeit der Bild-Zeitung in Frage gestellt, die ein Interview mit der Frau veröffentlicht hatte. Bild aber hält an der Zeugin trotz ungeklärter Identität fest.

  2. Ein Zeit-Artikel und die Boulevard-Zeugin: viel Wind um das letzte „fehlende Puzzleteilchen“ im Bild von Andreas Lubitz

    Der viel diskutierte Zeit-Artikel über Andreas Lubitz‘ Vater und seine eigene Aufarbeitung des Absturzes der Germanwings-Maschine vor zwei Jahren hat eine Debatte über Recherche-Methoden entfacht. Die Bild sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, im Falle eines Interviews nicht recherchiert zu haben und wirft der Zeit gleiches vor. Die Debatte wirft auch Fragen nach der Arbeitsqualität der Staatsanwaltschaft auf. Eine Annäherung.

  3. „Perfide und einfach nur widerlich“ – Luftfahrt-Experte erhebt bei Lubitz-Pressekonferenz schwere Vorwürfe gegen Medien

    Am Jahrestag der Katastrophe rund um die in den französischen Alpen abgestürzte Germanwings-Maschine, hielt Günter Lubitz, Vater des Co-Piloten Andreas Lubitz, eine eigene Pressekonferenz in Berlin ab. Dort ließ er ein Gutachten vorstellen, das belegen soll, dass die Schuld seines Sohnes am Absturz nicht erwiesen ist. Der Gutachter, Luftfahrt-Experte und Fachjournalist Tim van Beveren, erhob dabei auch schwere Vorwürfe gegen die Medien.

  4. Von Chemtrails bis zu den Amerikanern: die wirren Theorien zum Absturz der Germanwings-Maschine

    Hat der Co-Pilot Andreas Lubitz in selbstmörderischer Absicht die Germanwings-Maschine zum Absturz gebracht? Zwei Jahre nach der Katastrophe in den französischen Alpen rückt die Schuldfrage erneut auf die Agenda. Der Vater des Co-Piloten will seinen Sohn entlasten – und das Bild des „Amok-Piloten“ widerlegen, das von den Medien gezeichnet wurde. Damit steht er nicht alleine da. Im Netz treiben sich etliche Verschwörer herum, die den Ergebnissen der Ermittler nicht glauben wollen – und stattdessen Chemtrails oder die Amerikaner hinter dem Absturz vermuten.

  5. Germanwings-Absturz: Vater von Andreas Lubitz kämpft gegen das Medien-Bild vom „Amokpiloten“

    Morgen jährt sich der Germanwings-Absturz in den französischen Alpen zum zweiten Mal. Und erneut wird die Katastrophe zum Medienthema. Es geht aber nicht in erster Linie um das Gedenken an die 150 Toten und die Trauer der Hinterbliebenen, sondern um die Schuldfrage – und darum, ob der Vater des Co-Piloten mit seinen Thesen zur Katastrophe mutwillig die Pietät der Opfer-Angehörigen verletzt.

  6. Presserat rügt Couch und Chip Online wegen Schleichwerbung

    Die Beschwerdeausschüsse des Presserates haben getagt und noch immer beschäftigt der Germanwings-Absturz die Medienwächter. Zudem geht es schon wieder um die Berichterstattung über einen Terroranschlag – diesmal den aus Brüssel. Die meisten Rügen sprachen die Berliner jedoch wegen Schleichwerbung aus. Betroffene: Couch und Chip Online.

  7. Eine Nicht-Meldung und ihre Geschichte: die Doppelmoral der Rhein-Zeitung

    Am Samstag wurde der Co-Pilot des Germanwings-Fluges 4U9525 in seiner Heimatstadt Montabaur beigesetzt. Die Rhein-Zeitung berichtete erst zwei Tage später und mit nur einem Satz darüber, „damit die Weltpresse bei diesem Begräbnis nicht erneut über Montabaur herfällt“. Chefredakteur Christian Lindner betont in einem Kommentar, er habe das Ereignis nicht vermarkten wollen – und tut genau das in eigener Sache.

  8. Lubitz, die Medien und der Presserat: das vielsagende Schweigen der Medienmoral-Apostel

    Der Presserat hat im Fall der Germanwings-Katastrophenberichterstattung entschieden und dabei inhaltlich eine klare und nachvollziehbare Linie für den journalistischen Umgang mit solchen Fällen gezogen. Dennoch ist es für die Medien wichtig, Beschlüsse wie Beschwerdelage noch einmal zu reflektieren.

  9. Nur noch zwei Anmerkungen zur unsäglichen Namens-Debatte in Sachen Germanwings

    Noch zwei Dinge zu dieser unsäglichen Namens-Debatte. Ein Blick in die internationalen Medien und der seltsamste Vorwurf, den man der Journaille machen kann. Außerdem in diesem Wochenrückblick: Böhmi inside!

  10. Wer den Namen Andreas Lubitz nicht nennen will, sollte überlegen, seinen Presseausweis zurückzugeben

    Kaum wurde von der französischen Staatsanwaltschaft der Name des Co-Piloten veröffentlicht, der die Germanwings Maschine 9525 in die Katastrophe führte, schon haben wir eine Medien-Debatte. Dürfen Medien den Namen des Täters Andreas Lubitz veröffentlichen, sein Bild zeigen? Selbstverständlich. Jedenfalls wenn man Journalismus ernst nimmt – der MEEDIA-Wochenrückblick.