1. Twitter weiß, wann du schlafen gehst: Wie Algorithmen aus 144 Metadaten die Identität der Nutzer ermitteln

    „You are your Metadata“ lautet der Titel einer Studie, die drei Wissenschaftler nun veröffentlicht haben. Sie zeigen, wie sich aus Metadaten, die Twitter-Nutzer hinterlassen, deren Leben per Algorithmus rekonstruieren lässt. 144 Daten werden laut Studie pro Tweet übermittelt. Selbst die Verschleierung verschiedener Informationen helfe nicht dabei, die Identität zu verbergen.

  2. Studie zu Algorithmen: Fast die Hälfte der Deutschen kann mit dem Begriff nichts anfangen

    Fast die Hälfte der Deutschen kann mit dem Begriff Algorithmus nichts anfangen. Das ist das Ergebnis einer von der Bertelsmann-Stiftung am Mittwoch in Gütersloh vorgestellten Studie. Zwar haben demnach drei Viertel der Befragten das Wort schon einmal gehört, aber nur jeder Zehnte kann erklären, wie Algorithmen funktionieren.

  3. Projekt #Datenspende: So gut wie keine Einflussnahme durch den Google-Algorithmus auf die jüngste Bundestagswahl feststellbar

    In Berlin werden am heutigen Donnerstag auf Einladung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien die Ergebnisse aus dem Projekt #Datenspende diskutiert. Dabei hat ein Team um Professorin Katharina A. Zweig von Technischen Universität Kaiserslautern Google-Suchanfragen im Vorfeld der zurückliegenden Bundestagswahl analysiert. Ergebnis: Der Google-Algorithmus personalisiert bei Anfragen nach Politikern oder Parteien kaum. Es wurden somit keine künstlichen Filterblasen erzeugt.

  4. Medien-Woche: Ist das RTL-Dschungelcamp eigentlich schon tot?

    Christian Meier (Die Welt) ist wieder da und spricht mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) in dieser Ausgabe unseres Podcasts über die Formschwäche beim RTL-Dschungelcamp, Burdas Digitalkongress DLD2018, die Auswirkungen des Facebook-Algorithmus auf die Medien und die Rolle der Medien bei dem Skandal rund um Regisseur Dieter Wedel.

  5. News-Feed-Änderungen bei Facebook: Was Zuckerbergs Strategiewechsel für das Influencer-Marketing bedeutet

    Die jüngst angekündigten Änderungen im News-Feed von Facebook sind seit Montag in Kraft: Nun rätseln Verleger, Journalisten und Unternehmen, wie sich der angepasste Algorithmus auswirken wird. Während journalistische Anbieter starke Einschnitte befürchten, könnten die Änderungen das Influencer-Marketing auf der Plattform stärken.

  6. Haben Sie einen Picasso- oder einen van Gogh-Kopf? Google-Feature sucht via Selfie Ihren Kunst-Doppelgänger

    Mit dem neuesten Update von Googles App Arts and Culture können Nutzer anhand eines Selfies ihre kunsthistorischen Pendants finden. In den sozialen Medien lassen sich die Ergebnisse begutachten, die von bemerkenswert präzise bis äußerst merkwürdig reichen. Google sagt dazu, dass es sich um einen Test handeln soll und die generierten Daten nicht gespeichert werden.

  7. Änderung des Facebook-Algorithmus: Inhalte von Unternehmen und Medien werden unwichtiger

    Nutzer werden künftig mehr Beiträge von Freunden und Familie statt von Unternehmen, Medien und politischen Gruppen zu sehen bekommen. Damit solle das weltgrößte Online-Netzwerk wieder stärker auf das ursprüngliche Ziel ausgerichtet werden, persönliche Verbindungen zu ermöglichen, schrieb Gründer und Chef Mark Zuckerberg in einem Facebook-Beitrag in der Nacht zum Freitag. Die Änderung gehe auf Wünsche von Nutzer zurück.

  8. Geringere Sichtbarkeit im Newsfeed: Facebook will Betreiber langsam ladender Websites abstrafen

    Facebook bastelt mal wieder an den Kriterien für die Sichtbarkeit in seinem Newsfeed und hat es dieses Mal auf Websites mit langen Ladezeiten abgesehen. Wie das Unternehmen in einem Blogpost bekannt gegeben hat, sollen deren Postings – freilich ganz im Sinne des Nutzers – künftig mit einer geringeren Sichtbarkeit abgestraft werden. Das Social Network will damit seine Nutzerfreundlichkeit erhöhen.

  9. Wie Newsfeed-Chef Adam Mosseri in nur vier Folien den Algorithmus von Facebook erklärt

    Auf der Facebook Entwicklerkonferenz F8 in San José gab es einen Vortrag zu einem der wichtigsten Themen für Journalisten und Social-Manager: Adam Mosseri, Vice President of Product for News Feed, hat erklärt, auf Basis welcher Signale Facebook entscheidet, wie sich Inhalte verbreiten – oder eben auch nicht. Andreas Rickmann, Social-Media-Chef bei Bild, hat die Keynote zusammengefasst. MEEDIA veröffentlicht seinen Blog-Beitrag mit freundlicher Genehmigung.

  10. Automatisches Löschen: Kommt bald der Anti-Troll-Algorithmus?

    Können Internet-Trolle durch einen Algorithmus erkannt werden? Wenn es nach Forschern der Universität Stanford geht: Ja. Sie haben mehr als 10.000 gesperrte Kommentar-Accounts untersucht und analysiert, was diese gemeinsam haben. So könnten Troll-Accounts automatisch entdeckt und gesperrt werden.