1. Wenn Journalismus zur Bad Bank wird: Was der Räumungsverkauf bei DuMont für das Zeitungsgeschäft bedeutet

    Die Nachricht als solche überrascht Insider nicht, allenfalls der Zeitpunkt. Gerüchte waberten schon seit Monaten, und der Name DuMont fiel dabei immer öfter. Jetzt, im Februar 2019, ist es soweit: Mit der Kölner Mediengruppe will der erste deutsche Traditionsverlag sein Zeitungsgeschäft komplett abstoßen. In einer Branche, die nach außen noch so selbstbewusst auftritt, ist Panikstimmung angesagt.

  2. „Das fallende Messer“: Ex-Berliner-Kurier-Chef Hans-Peter Buschheuer rechnet mit DuMont ab

    Zwölf Jahre lang war Hans-Peter Buschheuer Chefredakteur des Berliner Kurier, bevor er Blatt und Verlag im Jahr 2015 im Streit verließ und anschließend Vorsitzender des Journalistenverbandes Berlin Brandenburg wurde. In einem Beitrag für das DJV-Magazin journalist, den MEEDIA dokumentiert, äußert er sich nun erstmals über seinen ehemaligen Arbeitgeber, wirft DuMonts Managern Planlosigkeit vor und attestiert einen Verlust von Halt und Haltung.

  3. „Zeitungen sind keine Ware“: Angehörige und Mitarbeiter gedenken Alfred Neven DuMonts

    Am heutigen Montag versammelten sich die Angehörigen des verstorbenen Kölner Verlegers Alfred Neven DuMont gemeinsam mit rund 1.000 Mitarbeitern nahe der Verlagsdruckerei bei einer internen Gedenkfeier. Dabei sprachen auch DuMonts Tochter Isabella und Christian DuMont Schütte, die das Vermächtnis ihres Vaters in seinem Sinne fortführen wollen. Ebenfalls wurde bekannt, an wen Alfred Neven DuMonts Unternehmens-Anteile gehen.

  4. Abschied von Alfred Neven DuMont: Hans Werner Kilz hält Trauerrede

    Die Trauerfeier für den am vergangenen Wochenende verstorbenen Alfred Neven DuMont wird am 9. Juni im Kölner Dom stattfinden. Unter anderen wird Hans Werner Kilz, Mitglied im Aufsichtsrats des Verlages DuMont Schauberg und ehemaliger Chefredakteur von Spiegel und Süddeutscher Zeitung, eine Trauerrede halten.

  5. „Der letzte Verleger-Patriarch“: Stimmen zum Tod von Alfred Neven DuMont

    Verleger-Legende Alfred Neven DuMont ist am Samstag im Alter von 88 Jahren verstorben. Während sich die Branche vom Gründer der Kölner Tageszeitung Express in zahlreichen Nachrufen verneigt, nehmen Angehörige wie Sohn Konstantin und langjährige Weggefährten wie DuMont-Vorstand Franz Sommerfeld in bewegender Form auf Facebook Abschied.

  6. Verleger-Legende Alfred Neven DuMont ist tot

    Rund zwei Monate nach seinem 88. Geburtstag ist der Kölner Verleger Alfred Neven DuMont am Samstag verstorben. Erst im Januar hatte er seinen Aufsichtsratsvorsitz der Mediengruppe DuMont Schauberg abgegeben. Neven DuMont lenkte die Geschicke des Verlagshauses Jahrzehnte lang.

  7. MDS: Isabella Neven DuMont verlässt Vorstand, Alfred Neven DuMont gibt Aufsichtsratsvorsitz ab

    Die Familie DuMont verabschiedet sich endgültig aus der operativen Verlagsführung. Nach knapp vier Jahren verlässt Isabella Neven DuMont, die angetreten war ihren Bruder Konstatin zu ersetzen, wieder den Vorstand. Ihre Bereiche (Personal, neue Geschäftsfelder, Buch- und Kalenderverlage) sollen unter den restlichen Vorstandskollegen aufgeteilt werden.

  8. Kosten runter: Kölner Zeitungen legen Lokalredaktionen zusammen

    Die Kölner Zeitungen Stadt-Anzeiger und Rundschau legen einen Teil ihrer Lokalredaktionen zusammen. Insgesamt fünf Redaktionen sollen ab 1. Juni in der neuen, nicht tarifgebundenen Rheinischen Redaktionsgemeinschaft gebündelt werden. 30 Stellen fallen weg, vier Millionen Euro sollen jährlich gespart werden.

  9. DuMont Schauberg und die Angst vor dem Aschermittwoch

    Der neue Chef von M. DuMont Schauberg, Christoph Bauer, hatte keinen Traumstart. Noch bevor er seine Strategie vorstellen konnte, wurde die Bilanz für 2012 veröffentlicht, und die fiel mit einem Verlust von 112 Millionen katastrophal aus. Bauer, der für die Fehler der Vergangenheit nichts kann, erklärte die Probleme in einem Interview „für „gelöst“. Das mag für die Frankfurter Rundschau zutreffen – für den Rest des Hauses nicht.

  10. Von DuMont zu Döpfner: über das Verlegertum

    Als vor wenigen Tagen offiziell bestätigt wurde, dass die Frankfurter Rundschau im vergangenen Jahr schwarze Zahlen schrieb, war die Aufmerksamkeit in der Branche groß. Und tatsächlich ist es eine gute Nachricht, dass das viele Jahre defizitäre Blatt endlich mal Geld verdient. Die Sache ist nur: wenn nicht jetzt, wann dann? Gedanken über Verlegertum in Deutschland.