1. Wochenrückblick: Regatta-Rivalen – wie ein Ex-Spiegel-Chef den amtierenden Spiegel-Chef beim Segeln besiegte

    Ehrgeiz gilt als eine Tugend unter Top-Medienmachern. Beim zweiten Segel Media Cup in Hamburg hatte sich Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer intensiv vorbereitet. Doch dann trat plötzlich sein früherer Chef als Konkurrent auf den Plan. Bei der Bild bekam Alfred Draxler ein Ständchen gesungen. Und „Tagesschau“-Chef Kai Gniffke hat mal wieder alles richtig gemacht. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  2. Alfred Draxler gibt Sport Bild ab: Matthias Brügelmann wird Chefredakteur Sport der gesamten Bild-Gruppe

    Es ist so etwas wie das Ende einer Ära bei Bild. Für viele Jahre prägte Alfred Draxler die Sportberichterstattung der Boulevard-Zeitung. Jetzt tritt der Chefredakteur der Sport Bild aus der ersten Reihe ab und wird Chefkolumnist und Berater der Bild-Chefredaktion. Dafür steigt Matthias Brügelmann weiter auf und firmiert ab 1. September als Chefredakteur des neuen redaktionellen Kompetenzcenters Sport der Bild-Gruppe.

  3. Bild und Boris Becker – Schlammschlacht nach dem Aus der Boulevard-Traum-Ehe

    Der G20-Gipfel und die ihn umwabernden Proteste und Randale halten die Republik und vor allem Hamburg in Atem. Die Bild findet kein gutes Haar mehr an ihrem früheren Darling Boris Becker. Und die Zeit vergaloppiert sich ein wenig beim Loben ihres absolut gelungenen Erdogan-Interviews. Der MEEDIA-Wochenrückblick

  4. Sommermärchen-Affäre: Alfred Draxler entschuldigt sich beim Spiegel und Klaus Brinkbäumer

    Sport Bild Chefredakteur Alfred Draxler hat sich in Sachen Sommermärchen-Affäre beim Spiegel und dessen Chefredakteur Klaus Brinkbäumer via Twitter entschuldigt. Draxler hatte nach den Spiegel-Enthüllungen rund um eine schwarze Kasse bei der Vergabe der Fußball WM 2006 den Spiegel stark kritisiert.

  5. Der Franz und seine Freunde: Das Nähe-Distanz-Problem von Journalisten in der Sommermärchen-Affäre

    Sport Bild-Chefredakteur Alfred Draxler hat ein Problem mit seinen Freunden. Nach dem ersten Spiegel-Bericht über die möglicherweise gekaufte Vergabe der Fußball-WM 2006 nach Deutschland, hängte sich Draxler sehr weit aus dem Fenster und verknüpfte seine Reputation als Journalist mit der Behauptung, das “Sommermärchen” sei “nicht gekauft” gewesen. Jetzt rudert er gewaltig zurück. Einige Journalisten haben in Sachen Fußball ganz offensichtlich ein Nähe-Distanz-Problem.

  6. Sommermärchen-Affäre: Bild und Spiegel im publizistischen Grabenkampf

    Die Affäre um das (vielleicht) gekaufte Sommermärchen hat Medien-Deutschland einen publizistischen Grabenkampf beschert: Bild und Spiegel haben dabei Position bezogen und beharken sich nach einem vorhersebaren Muster. Der Spiegel kommt samstags mit einer Enthüllungsstory zum DFB inklusive neuer Vorwürfe gegen deutsche Kicker-Heroen, die Bild bereitet in den folgenden Tagen dann die Gegenstimmen und auf. Heute im Angebot: Netzer hat sich Kachelmann-Anwalt Ralf Höcker genommen und droht Spiegel-Kronzeuge Theo Zwanziger mit einer Klage.

  7. Journalisten und die Sommermärchen-Affäre: Zu viel Nähe tut nicht gut.

    Der Spiegel hält die Medien- und die Fußballbranche mit der Fortsetzung der Sommermärchen-Affäre in Atem. Nicht alle Journalisten geben dabei eine gute Figur ab. Thomas Gottschalk sorgte für gute Laune bei den Medientagen und Judith Rakers darf am Sonntag in der Tagesschau Bein zeigen. Der MEEDIA Wochenrückblick.

  8. PK zur WM-Vergabe 2006: DFB-Chef Wolfgang Niersbach ist in die PR-Offensive gegangen

    Bisher hatte er sich nur knapp zu den Vorwürfen aus dem Spiegel zur WM 2006 geäußert. Am Donnerstagmittag stellte sich DFB-Chef Wolfgang Niersbach nun kurzfristig der Presse – „in aller Offenheit und Ehrlichkeit“ wie er betonte. Botschaft: „Es ist bei der WM-Vergabe 2006 alles mit rechten Dingen zugegangen.“

  9. „Hintergrundberichterstattung bringt keinen Erfolg, wenn man nirgendwo aneckt“

    Alfred Draxler erklärt im zweiten Teil des Interviews mit MEEDIA, dass die Nähe zu bekannten Größen wie Rudi Aussauer, Uli Hoeneß oder Franz Beckenbauer ihn niemals in der Berichterstattung eingeschränkt hätten. Zudem spricht der 61-Jährige darüber, weshalb die Privatsphäre von Michael Schumacher eher geachtet wird als die von Boris Becker und erklärt warum Fußball inzwischen auch ein gesellschaftliches Phänomen ist.

  10. Alfred Draxler: „Sport Bild fängt dort an, wo die Schnelllebigkeit des Internets aufhört“

    Nach sieben Jahren Chefredaktion der Bild-Zeitung kehrte Alfred Draxler zu Beginn des Jahres „zurück zu seinen Wurzeln“. Im Interview mit MEEDIA erklärt der jetzige Chefredakteur der Sport Bild und Sportkoordinator der Bild-Gruppe, welche Bedeutung die „Bundesliga bei Bild“ eingenommen hat, wie sich Sport Bild digital aufstellt und spricht über das Verhältnis zwischen Fußball und Medien als Finanzier des Sports.