1. Vorsicht mit dem F-Wort: Weshalb Julian Reichelt im Streit um ein Claudia Roth-Zitat mit seiner Kritik am ZDF recht hat

    Bild-Chefredakteur Julian Reichelt schießt per Twitter gegen das ZDF, das seiner Ansicht nach versucht, die Grünen-Politikerin Claudia Roth zu schützen. Die hatte den Sender über den Hintergrund eines Zitates aufgeklärt, demzufolge sie die Aufnahme „aller“ Flüchtlinge fordert. Das stimme so nicht. Das ZDF warf Bild daraufhin „Fake News“ vor – und auch das ist falsch. Vorsicht mit dem F-Wort… Ein Kommentar.

  2. "Es ist nicht meine Aufgabe, politische Seelen zu streicheln": Marietta Slomka über Talks mit Dobrindt, Lindner & Co.

    Im Medienjournalismus gibt es einen neuen Begriff: „geslomkat“. Davon ist immer dann die Rede, wenn Marietta Slomka im „heute journal“ mal wieder auf die ihr eigene Art einen Politiker hart, bohrend und zugleich lächelnd befragt. Im MEEDIA-Interview erklärt die Moderatorin, warum ihr Formulierungen wie „Grillen“ oder „Festnageln“ nicht gefallen, wie sich vorbereitet und warum sie weder bei Facebook noch bei Twitter aktiv ist.

  3. Nach Zensur-Debatte: Twitter rudert gegenüber Titanic zurück und hebt Account-Sperre des Satiremagazins auf

    Das Satiremagazin Titanic darf wieder twittern: Nach parodistischen Tweets im Namen der AfD-Vizechefin Beatrix von Storch hatte Twitter den Account gesperrt. Die Redaktion habe gegen die „Hausregeln des Dienstes“ verstoßen, hieß es, und müsse die Tweets zurückziehen. Die Titanic blieb stur – und setzte sich damit durch. Aber: Fünf Tweets der Redaktion bleiben für Deutschland weiterhin geblockt.

  4. "Alte BBC-Schule": Wie Marietta Slomka im "heute journal" Alexander Dobrindts "komplett sinnfreies Gelaber" zerlegte

    Wie schon Sigmar Gabriel, Horst Seehofer und einige andere zuvor wird sich nun auch Alexander Dobrindt „geslomkat“ fühlen. In einem siebenminütigen Interview im „heute journal“ hatte die Moderatorin den CSU-Politiker „gegrillt“. Vor den Sondierungsgesprächen mit der SPD ging es dabei um Dobrindts steile These: „Auf die linke Revolution der Eliten folgt eine konservative Revolution der Bürger“.

  5. Ausgerechnet der Digitalminister: CSU-Mann Alexander Dobrindt löscht direkt nach der Wahl sein Facebook-Profil

    Noch ist unklar, ob und welche Rolle Alexander Dobrindt in der neuen Regierung unter Kanzlerin Angela Merkel spielen wird. Dass er – vor allem mit einem Koalitionspartner FDP – weiterhin für die Digitalisierung zuständig sein wird, gilt als unwahrscheinlich. Vielleicht ist auch das der Grund, weshalb der Mann, der sich Digitalminister nennt, bereits seine Socia-Media-Aktivitäten zurückfährt – und kurzerhand sein Facebook-Profil abgeschaltet hat.

  6. Warum es unverständlich bleibt, dass Arte und WDR die umstrittene Antisemitismus-Doku nicht zeigen wollten

    Die Medienwoche wurde bestimmt von dem Ärger um die Antisemitismus-Doku, die Arte und WDR unverständlicherweise nicht zeigen wollten. Dann gab es noch einen Eklat, weil ein Spiegel-Redakteur dafür sorgte, dass ein rechtsradikales Buch auf einer Empfehlungsliste landete. VDZ-Präsident Holthoff-Pförtner outete sich als Fan der hauseigenen Yellows und Verkehrsminister Dobrindt machte sich für Antenne Bayern zum Affen.

  7. Gesetzesnovelle: Wetter-App-Anbieter laufen Sturm gegen Deutschen Wetterdienst und Minister Dobrindt

    Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gilt als Meteorologen-Instanz. Seit 2015 bietet die aus Steuergeldern finanzierte Behörde Unwetterwarnungen und Vorausschauen auch via App. Privatwirtschaftlichen Konkurrenten gefällt das nicht. Der DWD verzerre den Wettbewerb und verstoße zudem gegen das Gesetz. Dieses will das zuständige Bundesministerium für Digitale Infrastruktur nun zugunsten des DWD ändern.

  8. Deutscher Computerspielpreis: Wie Dobrindt die digitale Avantgarde bauchpinselte

    Glaubt die Game-Industrie Alexander Dobrindt, können sich Gewinner des Deutschen Computerspielpreises (DCP) demnächst über noch höhere Fördersummen freuen. Preisgelder in Höhe von 385.000 Euro wurden am Dienstagabend in Berlin vergeben; doch der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur bauchpinselte zugleich die digitale Avantgarde. Er versprach: Mehr Förderung durch die Politik, mehr Geld für PC-Spiele – eventuell schon bei der kommenden Auflage des DCP.