1. Facebook präsentiert Mitglieder für Beschwerdegremium

    Facebook hat die ersten 20 Mitglieder eines unabhängigen Gremiums vorgestellt, das bei Streit zwischen dem sozialen Netzwerk und seinen Nutzern entscheiden soll. Zum prominenten Kreis zählt unter anderem der ehemalige Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger.

  2. Ex-„Guardian“-Chef Alan Rusbridger über das Geldverdienen mit Journalismus: Paywalls sind keine Lösung

    Beim Hamburger Scoopcamp haben Medienmacher nach Auswegen der Finanzierungskrise des Journalismus gesucht. Als prominentester Gast riet der Ex-Chef des britischen „Guardian“, Alan Rusbridger, von Paywalls ab. Nachrichten seien ein öffentliches Gut und müssten daher frei zugänglich sein, betonte er bei der Medien-Konferenz im Theater Kehrwieder.

  3. Guardian-Vordenker Alan Rusbridger: Digital-Idol der Journalisten, „Orwellscher Alptraum“ der Controller

    Vom Amt des Chefredakteurs hatte sich Alan Rusbridger schon im vergangenen Herbst nach 20 Jahren als Blattmacher des Guardian zurückgezogen. Jetzt wurde bekannt, das der 62-Jährige nicht wie vorgesehen an die Spitze der Stiftung rücken wird, die die britische Mediengruppe finanziert. Für viele Beobachter gleicht die Zäsur einem Ende mit Schrecken statt einem Schrecken ohne Ende – mit Rusbridger. Der war ein charismatischer Journalist, Blattmacher und digitaler Vordenker, brockte seinem Haus aber auch ein Rekordminus ein.

  4. Voting zu neuen Guardian-Chefredakteur: Wolfang Blau mit nur 29 Stimmen abgeschlagen

    Die Mitarbeiter des Guardian haben entschieden. Wenn es nach ihrer Meinung geht, dann soll Katharine Viner die Nachfolge von Alan Rusbridger als Chefredakteurin des britischen Medienhauses antreten. Der deutsche Bewerber Wolfgang Blau landete beim hausinternen Votum auf dem letzten Platz. Die Abstimmung ist allerdings nicht bindend.