1. G20-Akkreditierungsentzug: BKA antwortet erstem Journalisten und gibt peinlichen Fehler zu

    Der Skandal um die nachträglich entzogenen Akkreditierungen beim G20-Gipfel in Hamburg zieht weitere Kreise. Wie das NDR-Medienmagazin „Zapp“ berichtet, hat das Bundeskriminalamt (BKA) einem betroffenen Journalisten jetzt mitgeteilt, warum ihm nachträglich die Akkreditierung entzogen wurde. Dem BKA sei fälschlicherweise mitgeteilt worden, der Polizeireporter sei bei einer linken Demo verhaftet worden. Dr DJV reagiert entsetzt.

  2. Vier Wochen nach G20: Journalisten haben noch immer keine Begründung für Entzug der Akkreditierung

    Er werde sich „intensiv“ darum kümmern, dass „alle Fragen zügig beantwortet werden“. Das hatte Regierungssprecher Steffen Seibert kurz nach dem G20-Gipfel in Bezug auf den Akkreditierungsentzug für manche Journalisten versprochen. Fast vier Wochen später haben die Betroffenen noch immer keine Antwort – und Seiberts Amt verweist an andere Stellen.

  3. Bundesinnenministerium: „Reichsbürger“ und Linksextreme unter ausgesperrten G20-Journalisten

    Unter den vom G20-Gipfel kurzfristig ausgeschlossenen Journalisten sind nach Angaben des Bundesinnenministeriums verurteilte linksextreme Straftäter und ein mutmaßlicher „Reichsbürger“ gewesen. Manche der 32 Betroffenen seien etwa als Anführer sogenannter schwarzer Blöcke bei Demonstrationen aufgefallen, die sich „extrem gewalttätig“ verhalten hätten, sagte ein Ministeriumssprecher am Freitag in Berlin.

  4. „Wollen keine türkischen Verhältnisse“: Politiker fordern Aufklärung über Akkreditierungsentzug

    Insgesamt 32 Journalisten ist die Akkreditierung zum G20 während des Gipfels entzogen worden; die ARD berichtete am Dienstag von dem Verdacht, dies könne aufgrund von Hinweisen türkischer Behörden erfolgt sein. Politiker fordern diesbezüglich eine lückenlose Aufklärung. „Wir wollen in Bezug auf die Pressefreiheit definitiv keine türkischen Verhältnisse in Deutschland“, erklärt der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki und droht mit einem Untersuchungsausschuss.