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Razzia bei DuMont: Bundeskartellamt ermittelt wegen Verdachts auf Wettbewerbsabsprachen

Beim Kölner Verlagshaus DuMont kam es am vergangenen Dienstag zu einer Hausdurchsuchung durch Fahnder des Bundeskartellamtes. Hintergrund der Ermittlungen ist offenbar der Verdacht auf unzulässige Wettbewerbsabsprachen mit dem Verlag des Bonner Generalanzeigers. Darüber hat der DuMont-Vorstand seine Mitarbeiter im Intranet informiert. Ob die Beamten fündig geworden sind, ist bislang unklar.

Wie feste Freie bei der ARD arbeiten: Eindrücke vom unteren Ende der öffentlich-rechtlichen Nahrungskette

Die Transparenz-Offensive der ARD hat zu einer Debatte über die Angemessenheit der Gehälter beim Senderverbund geführt. Während an der Spitze WDR-Intendant Tom Buhrow fast 400.000 Euro Jahressalär einstreicht, sehen sich die zahlreichen freien Mitarbeiter der diversen Sender einem immer stärkeren Kostendruck ausgesetzt. MEEDIA sprach mit einem festen freien Mitarbeiter einer ARD-Anstalt über die Arbeitsbedingungen am unteren Ende der öffentlich rechtlichen Nahrungskette.

Der schlimme Schein: Wie das System der „festen Freien“ für Verlage zum Bumerang wird

Die Medienbranche ist erkennbar bemüht, das Gespenst der Scheinselbstständigkeit zu verscheuchen. Hintergrund ist eine Verschärfung der Gesetzeslage. Einige Unternehmen sind bereits in den Fokus von Sozialversicherungen und Behörden gerückt. In einem von MEEDIA dokumentierten Fall wurde bei einem ehemaligen Zeitungsjournalisten nun nachträglich eine langjährige Scheinselbstständigkeit festgestellt. Für seinen Ex-Auftraggeber könnte das teuer werden.