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UKW-Radio: Bundeskartellamt sieht Ausweg im Streit

Im Streit um die künftige Nutzung der UKW-Antennen hat das Bundeskartellamt für die rund 40 öffentlich-rechtlichen und privaten Radiosender einen Ausweg aufgezeigt. Die Behörde habe in einem Schreiben klargemacht, dass die Preise für die Antennennutzung nach einem Eigentümer-Wechsel nicht erhöht werden dürften.

Die jeweiligen Radiosender und Dienstleister Media Broadcast liegen seit Monaten im Clinch. Es geht um die Privatisierung des Antennenmarktes, die Sender müssten mit neuen Antennenbesitzern Mietpreise aushandeln. Zu einer Lösung kam es in dem Konflikt noch nicht. Dabei könnte aus Sicht der Sendedienstleister alles zügig geklärt werden, wenn die neuen Antennenbesitzer die alten Mietpreise übernehmen würden.

Das Kartellamt werde im Streit vorerst nicht weiter formell vorgehen, sondern auf die Prüfung der Bundesnetzagentur warten.

(dpa)

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