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  1. Die größten Dot.com-Gewinner 2008

    2008 war das Jahr, in dem die große Finanzmarktkrise die Wirtschaft mit voller Wucht traf. Auch die Wachstumsbranche Internet bekam die Auswirkungen des einbrechenden Werbemarktes und versiegenden Venture Capitals zu spüren. Nichtsdestotrotz gab es in der Krise auch Gewinner: Dazu zählen eine Online-Zeitung, ein Mikroblogging-Dienst, ein Social Network und ein Smartphone, die die Marktführerschaft eroberten – und nicht zuletzt der neue US-Präsident, der dank seiner Internetstrategie die Massen mobilisierte.

  2. Apple: Wie krank ist Steve Jobs wirklich?

    Wenige Stunden vor Handelsende des Börsenjahres sind neue Gerüchte über den Gesundheitszustand von Steve Jobs aufgetaucht. Das Gadget-Blog Gizmodo will aus gut informierten Quellen erfahren haben, dass der Apple-CEO doch schwerer krank sei als bislang kommuniziert – und deshalb die Keynote der MacWorld Expo abgesagt habe. Ein Dementi folgte umgehend. Die Gerüchte zum Jahresausklang sind indes nicht neu: Bei dünnen Umsätzen schlägt so die Stunde der Spekulanten.

  3. Die größten Dot.com-Verlierer 2008

    2008 wird als das Jahr der großen Krise in die Geschichtsbücher eingehen. Auch die globale Internetwirtschaft geriet in den Abwärtssog, der durch die Finanzmarktkrise ausgelöst wurde. Vor allem einige etablierte Player sowohl der 1.0- als auch 2.0-Ära bekleckerten sich nicht gerade mit Ruhm. Für ein großes Internetportal, ein weltbekanntes Online-Auktionshaus, zwei reichweitenstarke Social Networks und vor allem Besitzer von Internet- und Technologieaktien verlief 2008 nicht wie gewünscht.

  4. YouTube: Warner Music zieht den Stecker

    Kehrtwende bei Warner Music: Die Plattenfirma hat sich überraschenderweise dafür entschieden, ihre Musikvideos umgehend von der beliebten Plattform YouTube zu entfernen. Grund dafür sind derzeit nicht überbrückbare Differenzen bei der Beteiligung an den Werbeumsätzen. Immer klarer wird damit, dass auch Google irgendwann die Geduld bei seiner defizitären Video-Tochter zu verlieren scheint: Zwei Jahre nach der Übernahme konnte YouTube nämlich bislang nicht den Beweis der Profitabilität antreten.

  5. Übernahme: Xing schluckt Socialmedian

    Überraschung zum Wochenende: Das deutsche Business-Netzwerk Xing übernimmt das US-Start-up Socialmedian, das – ähnlich wie Marktführer Digg.com – auf das Aggregieren und Filtern von Nachrichten spezialisiert ist. Damit soll für Nutzer „der berufliche Informationsfluss intelligent gesteuert werden“. Xing-Mastermind Lars Hinrichs betätigt sich damit in gewisser Weise als Verleger: Mit Spannung wird nun zu beobachten sein, ob sich die etablierten deutschen Verlage mit ins Boot holen lassen.

  6. Werbe-Depression: Drei Jahre Rückgang

    Dramatische Aussichten für den Anzeigenmarkt: Wie das amerikanische Marktforschungsinstitut Jack Myers prognostiziert, muss sich die Medienbranche auf eine regelrechte „Depression auf dem Werbemarkt“ einstellen. So schlimm wie seit den 30er-Jahren nicht mehr dürften die Einbrüche werden, sagt Myers voraus – mit drei Jahren Rückgang ist zumindest zu rechnen, so die finstere Vorhersage. Am härtesten wird es die angeschlagene Zeitungsbranche treffen.

  7. Steve Jobs Keynote-Verzicht: Etwas ist faul im Apfelland

    Steve Jobs‘ Abschied von die Keynote – und kein Ende: Seit der überraschenden Ankündigung Apples, auf die eigene Präsenz auf der MacWorld künftig verzichten zu wollen und Steve Jobs nicht einmal mehr ein letztes Mal die Eröffnungsrede halten zu lassen, brodelt es…

  8. RIM: Sturm auf neue Blackberrys

    Balsam für leidgeprüfte Technologie-Anleger: Research in Motion (RIM), der Hersteller der beliebten Blackberry-Handys, hat nach Handelsschluss ein Ergebnis vorgelegt, das die schlimmsten Befürchtungen nicht bestätigte. Wirklich überzeugend fiel der Ausblick auf das laufende Quartal aus: RIM wird deutlich mehr umsetzen als von Analysten prognostiziert. Maßgeblichen Anteil hat daran der neueingeführte iPhone-Killer „Storm“, der sich „deutlich schneller als erwartet“ verkauft.

  9. Venture Capital: Darwinismus 2.0

    Düstere Aussichten für Start-ups: Wie der Branchenverband National Venture Capital Association (NVCA) in seiner jährlichen Umfrage ermittelte, ist im nächsten Jahr mit einem massiven Einbruch auf dem Markt für Risikokapital zu rechnen. Nicht nur, dass Wagnisfonds mit deutlich mehr Mittelabflüssen rechnen müssen – auch die massiv eingebrochenen Aktienmärkte dürften zumindest bis 2010 nicht als Exitkanal zur Verfügung stehen. Stattdessen dürfte mehr Kapital in bereits etablierte Business-Modelle fließen.

  10. Apples Keynote-Schock: Warum, Steve?

    Es ist nicht weniger als ein Weltuntergang – zumindest für Apple-Fans: Eine Keynote ohne Steve Jobs. Auch 12 Stunden nach der schockierenden Mitteilung gibt es auf die dringendste Frage unter Apple-Aficionados keine Antwort: Warum tritt Jobs ausgerechnet bei der wichtigsten Apple-Veranstaltung des Jahres, die einen nicht ganz unwesentlichen Anteil an seinem kultähnlichen Status hat, nicht an? Die Spekulationen haben eines gemein: Egal, was Jobs zum Rückzug veranlasst hat – es bedeutet nicht Gutes für Apple.