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  1. DLD-Gründerin Steffi Czerny über den digitalen Wandel: „Wenn wir zu lange zögern, werden andere für uns entscheiden“

    DLD-Gründerin Steffi Czerny über den digitalen Wandel: „Wenn wir zu lange zögern, werden andere für uns entscheiden“

    Am Wochenende startet die DLD-Konferenz in ihre nun schon 15. Runde. Unter dem Motto „Optimism and Courage“ wollen die Macher aus dem Hause Hubert Burda Media ein Bewusstsein dafür schaffen, dem digitalen Wandel mit deutlich weniger Skepsis zu begegnen, auch um ihn mit seinen Risiken besser umgehen zu können. Im Interview mit MEEDIA erklärt DLD-Gründerin Steffi Czerny, wie das gelingen kann, und was sie vom Auftritt von Facebook-Co-Chefin Sheryl Sandberg erwartet.

  2. „Widersprüchlich“, „rückwärtsgewandt“ bis „er hat Recht“: Was Medienmacher zu Mathias Döpfners Twitter-Thesen sagen

    „Widersprüchlich“, „rückwärtsgewandt“ bis „er hat Recht“: Was Medienmacher zu Mathias Döpfners Twitter-Thesen sagen

    Anfang dieser Woche veröffentlichte die dpa ein Interview mit Springer-CEO Mathias Döpfner, in dem er sich unter anderem über das Treiben von Journalisten in sozialen Netzwerken äußerte – und zu Zurückhaltung, wenn nicht sogar zur „vollkommenen Enthaltsamkeit“, mahnte. MEEDIA hat mit führenden Medienmachern Döpfners Social-Media-Aussagen diskutiert – und kontroverse Reaktionen erhalten.

  3. „Mainstream“ vs. Meinungsfreiheit: Die Debatte um Stefan Kretzschmar zeigt, dass wir alle ein Problem mit Kritik haben

    „Mainstream“ vs. Meinungsfreiheit: Die Debatte um Stefan Kretzschmar zeigt, dass wir alle ein Problem mit Kritik haben

    Handball-Ikone Stefan Kretzschmar hat sich in einem Interview kritisch über den Umgang mit kritischen Äußerungen von Sportlern geäußert – und geriet selbst in die Kritik. Unabhängig davon, was von alledem berechtigt ist oder nicht: Die Diskussion zeigt, wie kompliziert es für Prominente geworden ist, Kontroverses öffentlich zu machen. Wer sich traut, braucht starke Nerven – und da liegt ein Problem.

  4. Taboola, Plista und Co.: Wie Recommendation-Networks nicht nur Werbung verbessern, sondern auch Paid-Conversions erzeugen wollen

    Taboola, Plista und Co.: Wie Recommendation-Networks nicht nur Werbung verbessern, sondern auch Paid-Conversions erzeugen wollen

    Ihre Produkte sind beim Besuch einer Website weitgehend unscheinbar und doch sind die Unternehmen dahinter mittlerweile viele Millionen schwer: Recommendation-Networks wie Taboola, Outbrain, Plista & Co. versprechen Publishern, Reichweiten und Verweildauer zu steigern – und sogar Conversions. Durch die Einbindung von Native-Ads soll ein attraktives Geschäftsmodell entstehen.

  5. Von der Zwecklösung zum Glücksgriff: Warum Steffen Klusmann beim Spiegel in der Krise der richtige Chef sein könnte

    Von der Zwecklösung zum Glücksgriff: Warum Steffen Klusmann beim Spiegel in der Krise der richtige Chef sein könnte

    Seit der Entmachtung von Stefan Aust 2008 hat Der Spiegel eine Reihe von Führungswechseln erlebt und allein vier Chefredakteure verschlissen. Heute hat ein Neuer seinen ersten Arbeitstag als wichtigster Magazinmacher der Republik: Steffen Klusmann, ehemals Chef der eingestellten FTD, zuletzt beim manager magazin im Einsatz. Die Umstände könnten schwieriger kaum sein – der Verlag sieht sich mit dem größten Umbauprojekt und dem größten Skandal seiner Historie konfrontiert. Aber erstmals scheint das Haus auch geeint im Willen um Reformen. Für Klusmann eröffnen sich dadurch Chancen, die seinen Vorgängern verwehrt blieben. Und er scheint das Zeug zu haben, diese auch zu nutzen.

  6. 500 Journalistenpreise, Alpha-Jurys und der Fall Relotius: Was passiert, wenn sich eine Branche durch Eitelkeit auszeichnet

    500 Journalistenpreise, Alpha-Jurys und der Fall Relotius: Was passiert, wenn sich eine Branche durch Eitelkeit auszeichnet

    Die Schuld im Fälschungsskandal beim Spiegel ist zuerst beim Autor zu suchen, dann beim Versagen des Nachrichtenmagazins. Doch auch der Branche und ihren zahlreichen, nahezu inflationär ausgelobten Preisen gehört in der Causa Claas Relotius ein Kapitel gewidmet. Wer den Fall genauer betrachtet, kommt nicht umhin, mit dem grassierenden Preisverleihungsfieber der Medien zu fremdeln. Ein Kommentar.

  7. Kunstprojekt "Soko Chemnitz": Nazi-Pranger von Zentrum für politische Schönheit sorgt für Verwirrung und Empörung

    Kunstprojekt "Soko Chemnitz": Nazi-Pranger von Zentrum für politische Schönheit sorgt für Verwirrung und Empörung

    Die Aktionskünstler des Zentrums für politische Schönheit (ZPS) haben ihre nächste aufsehen- und aufregungserregende Aktion gestartet. Auf der Website soko-chemnitz.de sollen Nutzer potentielle Nazi-Demonstranten identifizieren und anschließend in jeglichen Lebensbereichen denunzieren. Einige feiern die Aktion, andere stellen sich die Frage: Ist das noch Kunst?

  8. Mit Wolf Schneider, Giovanni di Lorenzo, Jan Böhmermann: Schnibbens und Schravens Reporterfabrik startet Beta-Phase

    Mit Wolf Schneider, Giovanni di Lorenzo, Jan Böhmermann: Schnibbens und Schravens Reporterfabrik startet Beta-Phase

    Sie haben nichts geringeres vor, als den Weg der „redaktionellen Gesellschaft“ zu beschreiten – dazu haben Ex-Spiegel-Mann Cordt Schnibben und David Schraven von Correctiv eine Art digitale Volkshochschule hochgezogen, die Interessierten Medienkompetenz und journalistisches Handwerk vermitteln soll. Vor ein paar Tagen startete die „Reporterfabrik“ die Betaphase – ein erster Einblick.

  9. "Zutiefst irritiert": Ahmad Mansour, Constantin Schreiber und Hamed Abdel-Samad kritisieren DJS für Auftritt von Islam-Initiative

    "Zutiefst irritiert": Ahmad Mansour, Constantin Schreiber und Hamed Abdel-Samad kritisieren DJS für Auftritt von Islam-Initiative

    Die Deutsche Journalistenschule (DJS) hatte für ein Seminar die Initiative „The Muslim Story“ eingeladen, um ihre Arbeit für eine ausgewogenere Berichterstattung über den Islam vorzustellen. Dabei wurde auch über Kritik an Experten gesprochen, von denen sich nun drei kritisch zu Wort melden. Ihnen zufolge sei dort vor ihnen „gewarnt“ worden. Die Macher der „Muslim Story“ verteidigen sich – die Schule will ihre Veranstaltung nicht kommentieren.

  10. Mit dem "Schulz-Zug" aufs Abstellgleis: Wie die Neid-Debatte der Medien den Kandidaten Merz demontiert

    Mit dem "Schulz-Zug" aufs Abstellgleis: Wie die Neid-Debatte der Medien den Kandidaten Merz demontiert

    Millionär und Hobby-Pilot mit übergroßem ökologischem Fußabdruck: Die Debatte um den Polit-Rückkehrer Friedrich Merz weidet sich in Oberflächlichkeiten. Kann so einer Kanzler? Die Antwort lässt sich nicht am Kontostand ablesen. Um sie zu finden, erfordert es journalistische Kompetenz statt Herdentrieb-Reflex. Es wäre schön, wenn sich die Medien darauf fokussierten, was politische Eignung ausmacht.