Neueste Beiträge
  1. Verlage stürmen und die Mitarbeiter auf die Straße zerren: die Gewaltfantasien der AfD-Hochtaunus gegen Journalisten

    Verlage stürmen und die Mitarbeiter auf die Straße zerren: die Gewaltfantasien der AfD-Hochtaunus gegen Journalisten

    Während in Chemnitz der braune Mob „Das System ist am Ende, wir sind die Wende“ brüllte, sinnierte die AfD-Fraktion im Hochtaunuskreis bei Facebook öffentlich darüber, dass bei einer „Revolution“ Funkhäuser und Presseverlage gestürmt und Mitarbeiter „auf die Straße“ gezerrt würden. Darüber sollten die “Medienvertreter” nachdenken, “denn wenn die Stimmung endgültig kippt ist es zu spät!”. Später kippte bei der AfD selbst die Stimmung sie änderte den Text. Doch Facebook vergisst nicht.

  2. Bild meldet Web-TV-Duell zwischen Grünen-Kandidatin Schulze und Söder, doch der CSU-Mann weiß nichts davon

    Bild meldet Web-TV-Duell zwischen Grünen-Kandidatin Schulze und Söder, doch der CSU-Mann weiß nichts davon

    Der Bayerische Rundfunk windet sich heftig, wenn es darum geht, ein TV-Duell zur Bayern-Wahl zu organisieren. Diesen Job hat nun die Bild übernommen – scheinbar. Nach einem Interview mit der profiliertesten CSU-Konkurrentin, der Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Schulze, verkündet das Boulevard-Portal voller Stolz, dass sie “Ja zum BILD-TV-Duell mit Söder” gesagt habe. Was die Boulevard-Profis dabei verschweigen: MP Markus Söder will gar nicht.

  3. Cover der Woche: das grandiose Trump-Titel-Triptychon von Time

    Cover der Woche: das grandiose Trump-Titel-Triptychon von Time

    In einer Dreier-Serie über die vergangenen 18 Monate zeigt das Nachrichtenmagazin die Situation im Oval Office. Auch der Economist und der New Yorker beschäftigen sich mit Trump. Letztere sehen ihn bereits von einer Jagdmeute gehetzt.

  4. „Natürlich lässt einen der Hass nicht kalt“ – ARD-Korrespondentin erklärt den Begriff „Gefährder“ und gerät in einen Shitstorm

    „Natürlich lässt einen der Hass nicht kalt“ – ARD-Korrespondentin erklärt den Begriff „Gefährder“ und gerät in einen Shitstorm

    Was passiert, wenn eine ausgebildete Anwältin mit Hipsterbrille in einem Facebook-Video für das ARD-Hauptstadtstudio den Begriff “Gefährder” erklärt? Sie wird Zielscheibe von blankem Hass. So ergeht es derzeit der ARD-Fernsehkorrespondentin Iris Marx. Im MEEDIA-Interview erzählt sie, wie es zu dem Shitstorm kommen konnte, wie sie sich dabei fühlt, was sie jetzt macht: “Nicht einschüchtern lassen” und den nächsten Erklär-Clip drehen: “Rundfunkfreiheit, die”.

  5. “Kein negative campaigning“: CSU steigt aus PR-Posse um “Söder macht`s” aus und schaltet alle Konter-Webseiten ab

    “Kein negative campaigning“: CSU steigt aus PR-Posse um “Söder macht`s” aus und schaltet alle Konter-Webseiten ab

    Der Konter mit DerEchteSöder.de und nataschakohnen.bayern hatte nicht wirklich getroffen, also zieht die CSU Konsequenzen und beendet den PR-Kleinkrieg mit der SPD – erst einmal einseitig. Das Wahlkampfteam schaltet dazu alle Kontra-URLs ab, mit denen die CSU auf den Werbe-Coup der Sozialdemokraten geantwortet hatten.

  6. “Der echte Söder macht’s” lahm: die lasche Retourkutsche der CSU auf den PR-Streich der SPD

    “Der echte Söder macht’s” lahm: die lasche Retourkutsche der CSU auf den PR-Streich der SPD

    Die CSU ist doch noch aufgewacht: Erst verpennten die Bayern, Web-Adresse und Social-Media-Accounts zu ihrem neuen Wahlkampfslogan “Söder macht`s” zu sichern. Dann brauchten sie auch noch gut einen Tag, um die von der SPD gekaperte Internet-Aktion zu kontern. Dazu sicherte sich das Team-Söder gleich mehrere Web-Adressen, in denen der Name der SPD-Spitzenfrau Natascha Kohnen vorkommt.

  7. “Werde meine Tätigkeiten außerhalb des ZDF noch selbstkritischer prüfen”: Hayali äußert sich zur Debatte um ihre Nebentätigkeiten

    “Werde meine Tätigkeiten außerhalb des ZDF noch selbstkritischer prüfen”: Hayali äußert sich zur Debatte um ihre Nebentätigkeiten

    Jetzt erklärt sich Dunja Hayali: Vor wenigen Tagen berichtet das Medienmagazin “Zapp” über die vielfältigen Nebentätigkeiten der ZDF-Journalistin, u. a. ihren Job für die Deutsche Automatenwirtschaft oder den Pharmakonzern Novartis. Hayali sah darin zunächst kein Problem. Nach deutlicher Kritik, die ihr „sehr nahe“ gegangen sei, äußert sie sich jetzt umfassend bei Facebook und verspricht: „Ich werde meine Tätigkeiten außerhalb des ZDF deshalb noch selbstkritischer prüfen.“

  8. “Söder macht’s” unprofessionell: SPD kapert Slogan, weil die CSU verpennte, die URL zu sichern

    “Söder macht’s” unprofessionell: SPD kapert Slogan, weil die CSU verpennte, die URL zu sichern

    Der Wahlkampf von Bayern-Ministerpräsident Markus Söder läuft nicht so richtig rund. Frei nach Andreas Brehme könnte man sagen: Haste Scheiße an den Füßen, haste Scheiße an den Füßen. Jetzt stellt die SPD der CSU ein PR-Bein. Die Sozialdemokraten kaperten einfach den Slogan “Söder macht’s” und stellten eine Gegen-Webseite online.

  9. Medienwissenschaftler Weichert zur Kommentar-Debatte: „Die Leute arbeiten sich nach wie vor an Flüchtlingsthemen ab“

    Medienwissenschaftler Weichert zur Kommentar-Debatte: „Die Leute arbeiten sich nach wie vor an Flüchtlingsthemen ab“

    Vor sechs Tage gab die Deutsche Welle auf: Wegen Überforderung schaltet sie die Kommentarfunktion ab. Seitdem tobt eine Debatte über den richtigen Umgang mit und die Relevanz von Lesermeinungen. Medienwissenschaftler Stephan Weichert legt aktuell eine Studie zu dem Thema vor. Im MEEDIA-Interview erklärt er, warum Kommentare wichtig sind, wie Redaktionen ihre Leser erziehen können und warum der Web-Hass in Deutschland eine “besondere Qualität” hat.

  10. Egmont druckt die Welt von Instagram & Co.: Möchtegern-Influencer-Bravo für Smartphone-Girlies

    Egmont druckt die Welt von Instagram & Co.: Möchtegern-Influencer-Bravo für Smartphone-Girlies

    “Hello! …OMG was ist IN, was ist OUT?”: Diese essentiellen Fragen, zumindest für Instagram, Snapchat und YouTube, beantwortet ab dem heutigen Mittwoch das neue Vlogger-Magazin #beHype. Der Neuling von Egmont Ehapa will offenbar so etwas wie eine Insta-Bravo für die Generation Influencer sein. Allerdings leistet sich der Premieren-Titel gleich einen ärgerlichen Fauxpas.