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Managementwechsel

Stefan Steinrode kommt als Finanzchef zu Grey

Stefan Steinrode

Stefan Steinrode – Foto: Grey

Mitte Dezember startet Stefan Steinrode als neuer Chief Financial Officer von Grey Germany. Er wechselt vom Managementboard der inhabergeführten Hirschen Group in die Geschäftsführung des WPP-Networks Grey. Der Neue bedeutet auch eine weitere Aufwertung des Hamburger Grey-Büros.

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An der Seite von Francisca Maass, President & CCO Grey Germany, leitet der 46-jährige Steinrode künftig als CFO die Weiterentwicklung und das Wachstum von Grey und „der rund 150 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und Düsseldorf“, teilt Grey mit. Steinrode übernehme durch seinen baldigen Start bei Grey nahezu nahtlos die Funktionen des ehemaligen Finanzchefs Erwin Bakker, der Grey Ende Oktober in Richtung der Agentur Markenzeichen verlassen hat.

Zum Grey-Managementteam gehören auch Natalie Martens (Managing Director), Anja Schüling (Managing Director Strategy) und Kerstin Samel (Head of HR). Kreative Unterstützung solle das Führungsteam Anfang nächsten Jahres zusätzlich durch einen ECD bekommen, heißt es. Das ist auch angebracht, denn vor wenigen Monaten hatte Grey seine beiden Executive Creative Directors Kerstin Correll und Denis Rätzel verloren (MEEDIA berichtete).

Steinrode startete seine berufliche Laufbahn zunächst in der Unternehmensberatung EY und wechselte 2007 in die Agenturwelt. Neben seinen Stationen bei Inhaber-Agenturen wie Jäschke Operational Media und Pahnke Markenmacherei war Steinrode fast zehn Jahre in unterschiedlichen Funktionen für die Omnicom-Agenturen BBDO, Proximity und Interone verantwortlich. Bei der Hirschen Group war Steinrode zuletzt neben seiner Position als CFO auch Geschäftsführer des Hirschen Group Hub, dem Shared Service Center der Gruppe.

Der Neue lebt mit seiner Familie in Hamburg – im Gegensatz zu Vorgänger Bakker, der im Düsseldorfer Raum seine Wurzeln hat. Der Grey-Standort Hamburg wird also weiter gestärkt. Er startete mit dem Amtsantritt von Maas bei Grey vor rund drei Jahren. Trotz dieser eindeutigen Ausrichtung auf Hamburg sagt Maass, dass das Büro in Düsseldorf – der Grey-Standort in Deutschland schlechthin – nicht geschlossen werde.

Maass will an Grey in Düsseldorf festhalten, die Prioritäten sehen allerdings anders aus.

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