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Erstmals seit Launch

Apple erhöht Abo-Preise für seine Streaming-Angebote

Monetarisiert Apple seine TV-Originale? - Foto: Imago

Erstmals seit dem Launch des Streamingdienstes Apple TV+ hat das Unternehmen seinen monatlichen Abo-Preis angehoben. Die Preiserhöhung betrifft auch Apple Music und das Bundle-Angebot Apple One.

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Am Montag hat Apple für seinen Streamingdienst Apple TV+, aber etwa auch Apple Music weltweit Preiserhöhungen verkündet, die mit höheren Lizenz- und Content-Kosten begründet werden. Das Monatsabo von Apple TV+ geht zum Beispiel von 4,99 Euro auf 6,99 Euro in Deutschland rauf. In den USA sind es die entsprechenden Werte mit US-Dollar. Das Jahres-Abo erhöht sich dementsprechend von 49,99 Euro auf 69,99 Euro. Seit dem Launch im November 2019 ist das die erste Preiserhöhung.

Apple Music kostet pro Monat jetzt nicht mehr 9,99 Euro, sondern 10,99 Euro in Deutschland. Apple One, das Musik, Serien und Filme zusammen anbietet und gleichzeitig noch einen Cloud-Dienst bietet, kostet jetzt nicht mehr 14,95 Euro im Einzelabo, sondern 16,95 Euro.

Apple nennt hochwertige Exklusiv-Inhalte als Grund

In einer Mitteilung von Apple heißt es zum Preisanstieg bei Apple TV+, dass der Streamingdienst mit einem sehr niedrigen Preis gestartet sei, weil es anfangs noch wenige Serien und Filme exklusiv gab. Drei Jahre später sei der Streamingdienst aber das Zuhause von mit Preisen ausgezeichneten und umfeierten Formaten, Filmen, Dokumentationen, Kinder- und Familienprogramm der weltbesten Geschichtenerzählern.

Damit wird unter anderem auf den Oscar-Gewinner „Coda“ oder die mit diversen Emmys prämierte Serie „Ted Lasso“ angespielt. Analysten schätzen grob, dass es weltweit zwischen 20 bis 40 Millionen aktive Apple TV+ Abonnenten gibt. Allerdings sind weltweit fast eine Milliarde iPhones verkauft, bei denen im ersten Jahr Apple TV+ kostenlos dabei ist.


Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst bei Blickpunkt:Film, das wie MEEDIA zu Busch Glatz Germany gehört.

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