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Discounter auf neuen Werbe-Wegen

Die riskante Neupositionierung von Aldi als Grundversorger

Marketingmanager Christian Göbel von Aldi Süd und Gianfranco Brunetti von Aldi Nord

Marketingmanager Christian Göbel von Aldi Süd und Gianfranco Brunetti von Aldi Nord – Foto: Aldi Nord, Aldi Süd

In der neuen Imagekampagne von Aldi Nord und Aldi Süd fehlt der Fokus auf Discount. Das hätten die beiden Unternehmen nicht nötig, schließlich gelten sie als Erfinder des Discounters. Aldi will in der Krise Grundversorger der Nation sein. Die Idee ist nicht ohne Risiko. Die Umsetzung zieht Kritik auf sich.

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Es ist schon recht bemerkenswert. Aldi, einst der Protagonist von inhouse hergestellten Handzetteln, hat heute eine fest engagierte Markenagentur, investiert Millionen in Imagewerbung und nutzt einen Claim. Damit gehört Aldi zu den Musterschülern für die Werbe-Industrie, genauso wie Netto, Penny, Rewe und Edeka. Letzterer hatte Anfang der Nullerjahre mit seiner konstanten Imagewerbung begonnen und somit für einen grundlegenden Wandel im deutschen Lebensmitteleinzelhandels (LEH) gesorgt: Der Handel, bis dahin als so genannter Schweinbauch-Werber verschrieen, setzt auf gefällige Werbegeschichten im Fernsehen, Online-Medien,……

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