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Daten-Analyse

Lehren aus der „Winnetou“-Debatte: Aufklärung hat gegen Aufreger kaum Chancen

Old Shatterhand und Winnetou – wie die "Bild" eine Debatte um die ARD und die Karl May Verfilmungen ausgelöst hat.

Zur letzten Ruhe kam Winnetou nicht – "Bild" konstruierte rund um die Ravensburger-Entscheidung und die Karl-May-Verfilmungen einen Eklat gegen die ARD – Foto: Imago/ Collage MEEDIA

Es ist inzwischen etwas her, dass „Bild“ für deutschlandweite Diskussionen sorgte, weil die ARD keine „Winnetou“-Filme mehr zeigt. Was dabei untergegangen ist, wie viele Medien von „Welt“ über „Tagesspiegel“ bis NTV den irreführenden Spin der „Bild“ aufgegriffen und zugespitzt haben. Das zeigt MEEDIA in einer umfassenden Analyse.

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„Sender zieht Schlussstrich – ARD zeigt keine Winnetou-Filme mehr“ war bei „Bild“ am 26. August 2022 zu lesen. Der Artikel war der Gipfel einer medialen Berichterstattung rund um den Ravensburger Verlag, zwei Winnetou-Kinderbücher, eine viel zitierte „Verbotskultur“ und den allseits beliebten Woke-Kampfbegriff. Der „Bild“-Artikel um die ARD löste zusätzlich eine Welle der Empörung gegen die ARD und öffentlich-rechtliche Sender im Allgemeinen aus, vor allem in den digitalen Medien. Über 150.000 Berichte über Winnetou zählte das Beratungsunternehmen Scompler zum Thema „Winnetou“……

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