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Nicolas Rieul, VP Criteo

Müssen Publisher Angst vor dem Aufstieg von Retail Media haben?

Nicolas Rieul, VP von Criteo am MEEDIA-Stand auf der DMEXCO - Foto: Lars Mertens / MEEDIA

Nicolas Rieul ist Vice President des Retail-Media-Spezialisten Criteo. Auf der DMEXCO sprachen wir mit ihm über die neue Demand Side Platform Commerce Max, den MediaMarkSaturn-Deal und das Verhältnis von Publishern zu Retail Media.

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Retail Media erlebt aktuell einen gewaltigen Boom. Criteo hat gerade einen Deal mit MediaMarktSaturn abgeschlossen, die Websites des Elektronik-Händlers in 13 Ländern zu vermarkten. Gleichzeitig verkündete Criteo zur DMEXCO den Start von Commerce Max, einer Demand Side Platform, mit deren Hilfe Kunden selbst Anzeigen-Inventar im Bereich Retail buchen können.

Im Gespräch mit MEEDIA-Chefredakteur Stefan Winterbauer sagte Criteo-Vice-President Nicolas Rieul, dass laut IAB Europe der Markt für Retail Media in Europa 2023 auf zehn Mrd. Dollar anwachsen soll. Die Unternehmensberatung McKinsey schätzt den Markt für Retail Media abseits von Amazon für 2023 auf 30 Mrd. Dollar ein.

„Commerce Media ist nach Search und Social die dritte Welle im Online-Advertising“, so Rieul. Publisher beäugen den Aufstieg von Retail Media skeptisch. Wird ihnen noch mehr vom digitalen Werbe-Kuchen genommen? Rieul meint, dass auch Publisher profitieren können. Die E-Commerce-Anbieter könnten den Bedarf an Anzeigen gar nicht mit eigenem Inventar bedienen, auch Publisher könnten so von dem Boom profitieren, zumal Retail Media das Problem der Data Activation löse.

Das Interview mit Nicolas Rieul sehen Sie hier:

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