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E-Sports

JvM Nerd und Inctinct 3 sorgen für Eklat bei Sportkonferenz

HandOfBlood als Eintracht Spandau-Präsident Knabe

Gaming-Influencer HandOfBlood als Eintracht Spandau-Präsident Knabe (l.) mit Moderator – Foto: JvM Nerd

Die Agenturen Jung von Matt Nerd und Instinct 3 hijacken Sportbusiness-Konferenz mit fiktivem Präsidenten des E-Sport-Vereins Eintracht Spandau, der den Moderator in die Flucht von der Bühne treibt. Dieser inszenierte Eklat wird auf Twitch gestreamt.

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Mit Eintracht Spandau ist Ende letzten Jahres ein E-Sports-Verein an den Start gegangen, hinter dem Jung von Matt Nerd und Instinct3 sowie der Gaming-Influencer Hänno „HandOfBlood“ stehen. Der Verein lebt nicht nur durch seine sportliche Leistung, sondern auch durch „fiktive Soap-Opera Elemente mit fiktiven Charakteren und fiktiven Geschichten“, wie JvM mitteilt. Einer dieser fiktiven Charaktere ist der „cholerisch-anachronistische Präsident des Vereins nach dem Vorbild von Rudi Assauer und Uli Hoeneß“.

Nach einem „fulminanten“ Saisonstart mit einer Vizemeisterschaft, Sponsoren wie Pringles, Uber Eats, Dr Pepper oder die Sparkasse sowie über 300.000 Follower, Twitch Live-Rekorden und Millionen Views auf YouTube sollten die Hintergründe dieser Geschichte im Rahmen der Sportbusiness-Konferenz (Spobis) ganz normal beleuchtet werden.

Die Macher von Eintracht Spandau aber haben die Spobis zum Teil ihrer Soap-Opera-Story gemacht und HandOfBlood in der Rolle des Vereinspräsidenten Knabe auftreten lassen. 2.000 Fans sahen live auf Twitch zu, wie Präsident Knabe auf der Konferenzbühne mit Sport- und Dazn-Moderator Alexander Schlüter zusammensaß und dabei „für einen Eklat und Fauxpas nach dem anderen sorgte, bis der Moderator am Ende entnervt die Bühne“ verließ.

So habe Präsident Knabe beispielsweise die Fifa und den DFB für ihre basisdemokratischen Strukturen gelobt, indem man als kleiner Mann noch was mit einem Umschlag mit Geld bewegen könne. Oder lästerte über Uli Hoeneß Gefängnisaufenthalt und die nichtexistierenden VIP-Fans des FC St. Pauli, während er die klassischen Sportarten immer wieder als „A-Sport“ bezeichnete, wo „A“ für alt steht.

Das Geschehen gibt es zum Beispiel als eine YouTube-Version als neueste Episode auf dem Eintracht Spandau-Kanal. Nach 24 Stunden wurden laut JvM 50.000 Views erzielt, was dieses Interview zum meist gesehenen Video aller Zeiten der Spobis mache.

rk

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