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Nachfolge für Friederike von Kirchbach

Roggenbuck einziger Kandidat bei Wahl zum RBB-Rundfunkratsvorsitzenden

Foto: Imago/Schöning

Am Donnerstag wählt der RBB einen neuen Vorsitzenden des Rundfunkrats. Grund für die Neuwahl war der Rücktritt der bisherigen Vorsitzenden, Friederike von Kirchbach, im August. Der einzige Kandidat ist Ralf Roggenbuck.

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Bei der Sitzung am Donnerstag sollen der Rundfunkratsvorsitzende und dessen Stellvertretung neu gewählt werden. Zudem will das Gremium über den neuen RBB-Staatsvertrag beraten und dazu Stellung nehmen. Auch ein Bericht der neuen Interimsintendantin Katrin Vernau ist Teil der Agenda. Das meldete RBB24.

Nach dem Rücktritt der bisherigen Vorsitzenden, Friederike von Kirchbach, am 20. August im Zuge der RBB-Krise, wurde Dieter Pienkny kommissarischer Vorsitzender des Gremiums. Zur Neuwahl tritt Pienkny nicht mehr an. Der einzige Kandidat ist Ralf Roggenbuck, der Staatsanwalt in Potsdam ist und vom Beamtenbund in den Rundfunkrat entsandt wurde.

Der Rundfunkrat mit 30 Sitzen setzt sich aus Vertreter:innen verschiedener gesellschaftlicher Strömungen und Verbände zusammen. Kirchbach, die von der Evangelischen Kirche entsandt war, war seit 2007 Mitglied des Rats und ab 2013 dessen Vorsitzende. Der Vorsitzende des Kirchenparlaments aus Potsdam, Harald Geywitz, ist seit Freitag neuer Vertreter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Ein neuer Rundfunkrat soll 2023 benannt werden.

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