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Parteienwerbung

SPÖ wählt Brinkert Lück als neue Kampagnen-Agentur

Raphael Brinkert

Raphael Brinkert – Foto: Brinkert Lück

Die Hamburger Agentur Brinkert Lück wird künftig die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) bei Kampagnen betreuen. Damit baut sie ihr Geschäft mit den Sozialdemokraten aus, insbesondere weil sie auch in Bayern vor der Etatvergabe der Landes-SPD stehen soll.

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Die Zusammenarbeit kam laut Brinkert auf Initiative der SPÖ zustande. Deren Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch sagt: „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, Raphael Brinkert als Partner an Bord der SPÖ-Kommunikation zu holen.“ Ausschlaggebend für die Vergabe war sicherlich, dass die Agentur im deutschen Bundestagswahlkampf 2021 die Kampagne für den SPD-Spitzenkandidaten Olaf Scholz gestaltete und damit ihren Anteil am Wahlsieg von Scholz und der SPD hatte.

In Österreich steht die nächste Wahl zum Nationalrat nicht direkt vor der Tür, spätestens soll sie im Herbst 2024 stattfinden. Die Aufgaben des neuen Betreuers konzentrieren sich also zunächst auf grundlegende und strategische Themen. Künftig sollen daraus digitale und analoge Kampagnen entstehen, die Agenturgründer Brinkert und sein Team gemeinsam mit der Oppositionspartei SPÖ umsetzen werden.

Brinkert: „Österreich hat eine Politik verdient, die in herausfordernden Zeiten mit Leidenschaft, Kompetenz und mutigen Ideen für mehr soziale Gerechtigkeit für die Bevölkerung kämpft. Dafür steht die SPÖ mit ihrer Vorsitzenden Pamela Rendi-Wagner.“ Wenn die heiße Wahlkampfphase anläuft, wird laut Brinkert nicht eigens eine Außenstelle in Wien eingerichtet. Man werde vom bestehenden Standort aus arbeiten. Schließlich habe seine Agentur die SPD bei der Bundestagswahl auch weitgehend mobil betreut.

Die künftige Zusammenarbeit mit der SPD Bayern kann Brinkert noch nicht bestätigen. Eine abschließende Entscheidung soll in der zweiten Oktoberhälfte gefällt werden. Brinkert hatte zum Jahreswechsel in einem Interview mit MEEDIA davon gesprochen, keine Landtagswahlen der SPD betreuen zu wollen – mit einer möglichen Ausnahme: Bayern. Hier ist die Aufgabe wegen der CSU-Dominanz besonders anspruchsvoll, was bei einer erfolgreichen Kampagne umso mehr auf Brinkert Lück einzahlen würde.

Über die Bayern-SPD und ihre designierte Agentur hatte zuerst „The Pioneer“ berichtet.

rk

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