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Pläne mit Rome Medien

Julian Reichelt kündigt neue Shows und Dachmarke „in einigen Wochen“ an

Ex-"Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt – Foto: Imago

Ex-„Bild“-Chef Julian Reichelt kündigt neue Formate und eine Dachmarke seines News-Startups Rome Medien an. Diese wolle er „in einigen Wochen“ präsentieren. Auch zu einem möglichen Printlaunch äußert er sich bei YouTube.

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„Wir wollen weitere Shows aufbauen“, sagt Reichelt in einer Fragestunde bei YouTube. „Diese Shows sollen abgesehen von den Plattformen perspektivisch auch ein eigenes Zuhause, also eine eigene Website, bekommen, die dann nicht unter dem Namen ‚Achtung, Reichelt!‘ sondern unter einer Dachmarke läuft.“ Bisher ist „Achtung, Reichelt!“ das einzige Format des Ex-„Bild“-Chefs, der zum Start den YouTube-Kanal „Reichelt Ultras“ mit rund 20.000 Abonnenten übernommen hatte und mittlerweile über 150.000 Abonnenten zählt. In „einigen Wochen“ will Reichelt mit seinem News-Startup Rome Medien die Dachmarke für seine Formate präsentieren.

Reichelt plant kein Print-Produkt

Von der Produktion einer Printausgabe seiner Inhalte nimmt Reichelt derweil Abstand. So erklärt er zwar: „Ich liebe Print. Ich habe mein Leben lang Print gemacht: Von der Schülerzeitung bis zur ‚Bild‘-Zeitung. Zeitung ist etwas Magisches, jeden Tag ein abgeschlossenes Produkt.“

Doch die Marktbedingungen machten einen Printlaunch derzeit unmöglich. „Ich glaube, dass Zeitung nicht mehr unser Geschäft sein wird“, so Reichelt. Das Format „Achtung, Reichelt!“ so wie weitere Formate in der Planung würden nicht auf Papier stattfinden. Zwar wolle er dies nicht endgültig ausschließen. Die hohen Papier-, Verteilungs- und Energiepreise würden es aber „nahezu unmöglich machen, eine neue erfolgreiche Zeitung zu gründen“. Reichelts Aussage: „Das ist zu viel Energie für zu wenig Reichweite.“

th

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