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Fragebogen

Tischlein deck Dich

Uta Schwander StudioZX

Uta Schwaner, StudioZX – Foto: privat

Was tun Branchenpersönlichkeiten eigentlich nach Feierabend? Wofür geben sie gerne Geld aus und sind sie für Netflix oder doch für Fitness? Wir haben bei Uta Schwaner nachgefragt. Sie ist Geschäftsführerin bei StudioZX.

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Wie lange brauchen Sie vom Büro nach Hause?
Ich steige in Kürze vom Auto aufs E-Bike um und hoffe, dass ich dann auch nur 25 Minuten brauche.

Was tun Sie auf dem Heimweg?
Hoffen, dass mein Mann schon gekocht hat und ich mich nur noch an den gedeckten Tisch setzen muss. Klappt sehr häufig. 😊

Was ist für Ihre Work-Life-Balance unersetzlich?

Inspiration, genug Zeit für meine Hobbys und in der Natur sein. Inspiration kann von vielen Seiten kommen: ein interessantes Gespräch, eine spannende Ausstellung, eine gute Biografie, ein innovatives Restaurantkonzept, eine Reise – oder ein neuer Trend, den ich irgendwo aufschnappe.

Von der PR zu den Medien: Uta Schwaner hat den üblichen Berufsweg umgekehrt. Als Managing Director von Edelman war sie über 16 Jahre aktiv. Danach arbeitete sie fast sechs Jahre lang für die Golin GmbH. Seit Anfang 2022 leitet sie die Geschicke von StudioZX, dem Content-Studio der Zeit-Verlagsgruppe.

Und für wen sind Sie unersetzlich?
Sich im Job für unersetzlich zu halten, halte ich für den falschen Ansatz. Privat: für meinen Mann.

Wann waren Sie das letzte Mal richtig spontan?
Vor Kurzem bin ich wegen des Orkans ein komplettes Wochenende allein in Berlin hängengeblieben. Da habe ich ad hoc entschieden, was ich mache und dabei ein sensationelles Frühstücksrestaurant („Frühstück 3000“) und zwei tolle Ausstellungen entdeckt. Abends war ich im „Funky Fisch“ essen, was ohne Reservierung nur alleine funktioniert und überraschend viel Spaß gemacht hat. Ich kann nur empfehlen, sich einfach mal treiben zu lassen und nur das zu machen, auf das man spontan Lust hat. Ansonsten muss ich sagen, dass ich in den letzten zwei Jahren Corona bedingt mehr spontan abgesagt, als spontan gemacht habe.

Und was bremst Sie leider immer wieder aus?

Eigentlich nur ein voller Kalender, da ich mich gern verabrede und viel unterwegs bin.  

Wohin träumen Sie sich in die Ferne?
Nach Afrika – das ist meine Sehnsuchtsdestination und es werden mich hoffentlich noch viele Reisen dahinführen. Aber zunächst möchte ich meine Kilimandscharo-Besteigung nachholen, die wegen Corona ausfiel.

Haben Sie einen guten Film- oder Serien-Tipp für uns?

Ich stehe auf Dokus. „Mo Farah, No Easy Mile“ auf Netflix unbedingt gucken!

Ihr Lieblingsbuch heißt …

Ich liebe Bücher, sich für eins zu entscheiden ist unmöglich. Aber eine Empfehlung ist „1000 Jahre Freud und Leid“ von Ai Weiwei.

Ihr Lieblingsrestaurant heißt …

„Marta“ in Ottensen immer wieder gern wegen der ambitionierten, spannenden Küche und dem tollen Service. Und für die ganz besonderen Anlässe das „Haerlin“ im Vier Jahreszeiten Hotel.

Fankurve oder Theatersaal?
Theatersaal. Ich kann mich zwar für sehr viele Sportarten begeistern, aber bei Fußball bin ich komplett raus.

Von der Stange oder nach Maß?

Bei Kleidung nicht nach Maß, aber gern was Besonderes.

Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Bücher, gutes Essen und Wein, Einladungen, Reisen. Und für Sport sowie zunehmend für meine Gesundheit.

Und was gehört zu Ihren Guilty Pleasures?
Alles, was süß und oder fettig ist, schreit nach mir. Da muss ich meine ganze Disziplin aufbringen, dem nicht vollständig zu erliegen. Und Binge Watching von schlechten Serien, zuletzt „Bridgerton“, leider auch.

Der Sinn des Lebens ist …

Ich finde, das Leben versteht sich von selbst. Das Leben ist lebenswert mit einer Aufgabe, Familie, Freunden, Liebe, Gesundheit und Freiheit.

Und irgendwann werden Sie ganz sicher …
…ein Pferd kaufen und wieder reiten. Dressursport kann man ja glücklicherweise bis ins hohe Alter betreiben. Und irgendwann habe ich dafür auch wieder Zeit.


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Früherer Feierabendmacher Uta Schwaner
Alex Weissenfels, Florian Huschitt, Katja Brandt, Andreas Artzen

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