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Retro-Kampagne

So hat das Label Diesel dem Ex-US-Präsidenten Donald Trump die Stirn geboten

Diesel rief 2017 dazu auf, die Mauer in den Köpfen niederzureißen mit dem Ziel, sich selbst und die Menschen zu lieben, egal welcher Couleur – Ausschnitt aus Printmotiv: Diesel/Anomaly

2017 hat Diesel zur Präsentation der SS-Kollektion die Kampagne „Make Love. Not Walls“ aufgelegt. Damit bezog das Modelabel offen Stellung gegen Donald Trumps damalige Pläne, eine Mauer zwischen die USA und Mexiko zu setzen. Die MEEDIA-Retro-Kampagne des Monats.

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Diesel vertritt seit seiner Gründung eine Position gegen Hass und für eine lebenswerte Gesellschaft. Das Label will mehr denn je, dass die Welt das weiß. 2017 hat das Lifestyle-Unternehmen aus damals aktuellem Anlass die Mauer als Symbol für Trennung und Hass in Szene gesetzt. Aber auch als Symbol dafür, dass man die Mauer überwinden kann. US-Präsident Donald Trump hatte sich zum Ziel gesetzt, eine Mauer an die Grenze zu Mexiko zu bauen. Damit hetzte er gegen Migranten aus dem Nachbarland.

Die Basis der Storytelling-Kampagne vom Sommer-2017-Kollektion war eine graue Mauer, gespickt mit hässlichen Graffitis und Stacheldraht. In dem Video kommt ein junger Mann an die Mauer und findet eine Blume. Er wirft diese über die Mauer, die Blume wird zurückgeworfen. Am Ende fällt die Mauer, und eine bunte Menschenmasse aller Couleur verbringt eine fröhliche Zeit.

Kampagnenvideo

Das steht in Verbindung mit den Events, die Diesel weltweit ausrichtet. Events, auf denen die Mauer ebenfalls – in Form eines Herzens – durchbrochen wird und die am Ende Plätze der Freiheit, Freude und Liebe sind.

Das Label wies damals deutlich darauf hin, dass Diesel zwar den Grundstock und die Ideen dazu liefern kann. Eine Welt, in der wir alle leben, wird es aber nur geben, wenn jeder einzelne ehrlich zu sich selbst ist, sich selbst liebt und so annimmt, wie er ist. Um am Ende auch andere lieben zu können – egal, welches Geschlecht, welche Herkunft, welche Hautfarbe oder welche Religion sie haben.

Die Kampagne, die erstmals in Fischer’s Archiv #247 erschien, wurde weltweit neben dem Video auch über Plakate, Out of Home, am PoS, online und in Social Media gespielt.

Credits:

Ziel: Generierung von Aufmerksamkeit und Toleranz, Bekanntheitssteigerung

Zielgruppe: die gesamte Bevölkerung, vor allem jedoch gedanklich offene Menschen

Kampagneneinsatz: weltweit

Auftraggeber: Diesel, Breganze, verantwortlich: Nicola Formichetti, Riccardo Bellini, Jacob Wildschioedtz; Agentur: Anomaly, Amsterdam; Darsteller: Sergei Polunin, Stefan Meier, Danell Leyva, Octavia Hamlett, Laith de la Cruz, Raja, Karis Wilde, Taylor Banks, Kyle Kleiboeker, Jonathan Rivas, Britni Sumida, Vinny Balbo, Jeremiah Buren, Krista Jaspers, Miles Woods, Sabeerah Najee-Ullah, Dunji Dezaki, Thais de Lima, Cody Callahan, Adeng, Erika Angel, Jay Decasby, Annie McGinty, Hanni Larma; Produktion: CXA und Maaven, David Lachapelle (Foto), Frederik Jacobi (DoP), Annie Sperling (Production Design), Steven Prancia, Coleen Haynes (Executive Producer), Govert Janse (Text); Postproduktion: The Moving Picture Company, London, Ricky Gausis (Colorist); Music Supervidion/Postproduktion: Amp, Amsterdam; Song: „Higher Love“ von Alex Vargas; Remix: Brewhouse Amplified

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