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Fragebogen

Nicht immer nur Vollgas

Andreas Artzen Feierabend

Andreas Arntzen, CEO Wort & Bild Verlag – Foto: privat

Was tun Branchenpersönlichkeiten eigentlich nach Feierabend? Wofür geben sie gerne Geld aus und sind sie für Netflix oder doch für Fitness? Wir haben bei Andreas Arntzen nachgefragt. Er ist CEO beim Wort & Bild Verlag.

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Wie lange brauchen Sie vom Büro nach Hause?

Zwischen drei Minuten (Baierbrunn) und drei Stunden (Hamburg).

Was tun Sie auf dem Heimweg?

Im Auto telefonieren, im Zug arbeiten, im Flieger schlafen und auf dem Fahrrad träumen …

In seinem früheren Leben war Andreas Arntzen Hockey-Nationalspieler in Diensten des HTHC Hamburg. Aus dieser Historie speiste sich auch der Berufseinstieg: Er gründete einen eigenen Laden und Versandhandel für Hockey-Utensilien.

Nach einem kurzen Ausflug in die Agenturwelt (FCB Wilkens) zog es ihn in die Medienwelt: Holtzbrinck, Zeit, Handelsblatt, Madsack, NZZ und aktuell CEO beim Wort & Bild Verlag in München. Die größte Bekanntheit in der Öffentlichkeit erlangte Arntzen allerdings dadurch nicht. Er ist und bleibt der Gründer von Parship, dessen Geschicke er 15 Jahre lang leitete.

Was ist für Ihre Work-Life-Balance unersetzlich?

Routinen – Routinen machen stressresistent, gerade bei Reisen. Ansonsten ist die zumeist schwarz-weiß unterteilte Work-Life-Balance bei mir ohnehin immer eine ständige Nuance von Grau und das ist okay. Ich liebe meinen Job!

Und für wen sind Sie unersetzlich?

Innerhalb der Familie ist jeder unersetzlich – im Beruf hingegen niemand. Und je besser man seinen Job als Führungskraft macht, umso ersetzlicher sollte und wird man sein.

Wann waren Sie das letzte Mal richtig spontan?

Gerade vor zehn Minuten, als ich einer bestimmt über 80-jährigen Skandinavierin in einem Geschäft gesagt habe, welch tolle Ausstrahlung sie hat. Ergänzen möchte ich aber auch, dass ich einen Tag zuvor einem älteren Herrn in einem Restaurant zu seinen Sneakern gratuliert habe – es war ein Sondermodell!

Und was bremst Sie leider immer wieder aus?

Wieso leider? Man kann und sollte nicht nur Vollgas geben, und ich bin froh über Menschen, die mich auch mal bremsen.

Wohin träumen Sie sich in die Ferne?

An schöne Orte, die ich noch nicht kenne.

Haben Sie einen guten Film- oder Serien-Tipp für uns?

Viel Sport (Eishockey USA vs. UdSSR, Lake Placid 1980, „Moneyball“, „The Last Dance“ …).

Ihr Lieblingsbuch heißt …

Wenn schon hier gefragt wird, dann gerne ein Buch, das auch ganz gut in die Zeit von New-Work-Diskussionen passt: „Let My People Go Surfing – The Education of a Reluctant Businessman“. Wer die Bekleidungsmarke Patagonia kennt, weiß, was ich meine.

Ihr Lieblingsrestaurant heißt …

„Brücke“ in Hamburg.

Fankurve oder Theatersaal?

Fankurve.

Von der Stange oder nach Maß?

90 Prozent von der Stange und 10 Prozent hilft mein Schneider.

Wofür geben Sie gerne Geld aus?

„Leider“ für gutes Essen! Und ansonsten für Qualität!

Und was gehört zu Ihren Guilty Pleasures?

Schlafen, wenn es unüblich ist!

Der Sinn des Lebens ist …

Zu geben und zu geniessen.

Und irgendwann werden Sie ganz sicher …

Gesundheitsminister.


Sie schlafen gerade ausnahmsweise nicht? Schreiben Sie uns an feierabendmacher@meedia.de

Andreas Artzen Frühere Feierabendmacher
Stephan Lachmann, Alex Weissenfels, Florian Huschitt, Katja Brandt

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