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IAS-Studie zu Datenschutz

Media-Branche ist besorgt über Änderung der Datenschutzrichtlinien

Der aktuelle "Future of Privacy-First Advertising Report 2022" von Integral Ad Science liegt vor - Foto: iStock

Der aktuelle „Future of Privacy-First Advertising Report 2022“ von Integral Ad Science (IAS) zeigt: Die Mehrheit der Media-Branche ist besorgt über die möglichen Auswirkungen der bevorstehenden Änderungen der Datenschutzrichtlinien. Auch Konsument:innen äußern Bedenken zum künftigen Umgang mit ihren persönlichen Daten.

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Im Rahmen der Studie von IAS in Zusammenarbeit mit YouGov und einem Marktforschungsunternehmen wurden 1.131 Konsument:innen und 346 Digital Mediaexpert:innen aus den USA befragt. Gegenstand der Befragung waren die veränderten Datenschutzrichtlinien, die Zukunft des Ad-Targetings und die mögliche Unterstützung durch Mediaqualitätslösungen bei der Umsetzung der neuen Vorgaben. „Mit Blick auf die bevorstehenden Änderungen bei den Online-Daten- und Datenschutzrichtlinien hat der Datenschutz sowohl für Verbraucher:innen als auch für Mediaschaffende weiterhin Priorität“, sagt Yannis Dosios, Global Chief Commercial Officer (CCO) bei IAS.

Datenschutz hat Priorität

Online-Datenschutz ist den Konsument:innen wichtig, aber ihr Vertrauen in die Sicherheit ihrer persönlichen Daten schwindet. Obwohl die Konsument:innen zustimmen, dass Datenschutz Priorität haben sollte, hat nur die Hälfte (50 Prozent) Vertrauen in die Sicherheit ihrer Online-Daten beim Surfen im Internet. Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) geben an, in Bezug auf ihre Online-Daten und ihre Privatsphäre wachsamer denn je zu sein.

Den verschiedenen Targeting-Strategien sind sich die Konsument:innen nämlich bewusst. So wissen neun von zehn Befragten (90 Prozent), dass Websites und Apps ihre Daten zu Werbezwecken sammeln und weitergeben. Trotz der gewünschten Personalisierung fühlt sich damit die große Mehrheit (68 Prozent) unwohl.

Unzureichend informiert über Änderungen

Trotz ihrer Besorgnis sind viele der Befragten nicht ausreichend über die bevorstehenden Änderungen informiert oder arbeiten noch unzureichend an deren Umsetzung. Knapp zwei Drittel (62 Prozent) der Mediaexpert:innen sind sich einig, dass Verständnis des Datenschutzes in diesem Jahr Priorität hat. Die Mehrheit (89 Prozent) vertritt zudem die Auffassung, der Datenschutz in Bezug auf personenbezogene Daten stehe für Marken an erster Stelle. Allerdings ist nur etwa die Hälfte der Mediaexpert:innen mit datenschutzrelevanten Themen wie Browsern (53 Prozent), Vorschriften (51 Prozent) oder mobilen Identifikatoren (45 Prozent) vertraut. Fast ein Drittel (29 Prozent) gibt an, dass ihr Unternehmen keine Vorbereitungen getroffen hat, um die bevorstehenden Änderungen umzusetzen. Dagegen haben 36 Prozent bereits ein Team für die Integration der neuen Datenschutzrichtlinien gebildet.

Lösungen für Medienqualität wichtig

Zwei Drittel (66 Prozent) der Konsument:innen würden wahrscheinlich die Website einer Marke oder eines Produkts besuchen, wenn ihnen relevante Werbung angezeigt wird. Dafür haben 29 Prozent der Mediaexpert:innen Contextual Targeting, das Werbung anstatt auf Basis von persönlichen Daten mit kontextbezogener Relevanz ausspielt, angewendet. Die meisten Expert:innen (51 Prozent) sind sich sicher, dass Lösungen für die Mediaqualität immer wichtiger werden.

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