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Gründung einer Tochterfirma

Crossmedia startet Tyytyväinen und befördert Verena Falk zur Geschäftsführerin

Georg Tiemann, Verena Falk Tim Riepenhausen

Bilden die Geschäftsführung von Tyytyväinen (v.l.): Georg Tiemann, Verena Falk und Tim Riepenhausen – Foto: Crossmedia

Dass in Agenturen nicht immer die besten Arbeitsbedingungen herrschen, darüber berichten immer wieder Betroffene. Die inhabergeführte Mediaagentur Crossmedia hat jetzt eine Tochterfirma gegründet, die genau die Zufriedenheit in den Fokus stellt: sowohl von Kunden als auch von Mitarbeitern.

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Die Neugründung hört auf den ungewöhnlichen Namen Tyytyväinen. Das kommt aus dem Finnischen, bedeutet „zufrieden sein“ und wird „dü-dü-wei-nen“ ausgesprochen. Verena Falk ist eine von drei Geschäftsführerinnen. Sie arbeitet seit knapp zwei Jahren bei der Düsseldorfer Crossmedia, zuvor war sie beim WPP-Network Wavemaker als Director Digital Planning angestellt. Zu ihrem Jobstart hatte sie die Leitung der neu geschaffenen Einheit Crossmedia Pro übernommen, in der seinerzeit das B2B-Angebot gebündelt wurde (MEEDIA berichtete). Nun werden Crossmedia Pro und die Crossmedia-Tochter Adisfaction, spezialisiert auf digitales Finanzmarketing, zusammengelegt. Daraus entsteht die neue Firma Tyytyväinen mit 44 Köpfen sowie Falk, Tim Riepenhausen und Georg Tiemann als Geschäftsführer.

Crossmedia hat sich 2019 an Adisfaction beteiligt. Schon damals war Riepenhausen geschäftsführender Gesellschafter. Und Tiemann wurde Geschäftsführer als Vertreter des neuen Gesellschafters.

Die Zufriedenheit der Mitarbeiter

Das Führungstrio sagt über die Neugründung: „Alles beginnt mit zufriedenen Mitarbeitenden. Daher legen wir neben einer kollegialen Arbeitsatmosphäre Wert auf agile Teamstrukturen, flache Hierarchien und flexible Arbeitszeit- und Homeoffice-Modelle. Ebenfalls zum Wohlbefinden tragen neu gestaltete Büroräume und weitere Benefits bei, die über den obligatorischen Obstkorb hinausgehen. Zufriedene Menschen sind motivierter. Ausgerüstet mit fortschrittlichen Tools und Technologien und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partner:innen wollen wir überdurchschnittlich gute Arbeit leisten – was wiederum unsere Kund:innen zufrieden stellt.“

Tyytyväinen biete ein strategisches und operatives Leistungsangebot für Unternehmen, die national und international kleine, schwer erreichbare Zielgruppen anpeilen. Der Fokus liegt auf Finanzmarkt-, B2B- und Messe-Kommunikation. Die Schlagkraft ihres neuen Konzepts haben Adisfaction und Crossmedia Pro bereits bewiesen, denn sie gewannen seit 2020 Neukunden wie Covestro, Messe München, ACGO Fendt, Traderepublic und Sipgate.

In der Geschäftsführung verteilen sich die Verantwortlichkeiten wie folgt: Neben einem festen Kundenstamm übernimmt jedes Mitglied des Trios bestimmte Ressorts, so kümmert sich Falk um Personalentwicklung und Recruitment, Riepenhausen um Produkte und Technik sowie Tiemann um Business Development und Markenführung. Riepenhausen und Tiemann sind die Mehrheitsgesellschafter, Crossmedia bleibt beteiligt.

Tyytyväinen trete als eigenständige Agenturmarke auf und agiert „komplett frei und selbständig“ am Markt. Gleichzeitig bleibe die Kooperation mit Crossmedia und seinem „Worknet“ bestehen, sowohl auf struktureller Ebene (Kampagnenmanagement, Mediaeinkauf, Controlling und mehr) als auch im Hinblick auf gemeinsam betreute Kunden.

Auch so sieht Realität von Mitarbeitern aus

Übrigens, wie belastend die Arbeit in Agenturen auch heute noch sein kann, schildert AdGirl Lisa Eppel aktuell in einem Post auf LinkedIn. Darin heißt es unter anderem: „Als ich mein #Burnout hatte, war ich gerade frisch Midlevel. Ich arbeitete regelmäßig bis 23 oder 1 Uhr nachts. Ohne Überstundenkompensation. Es hat auch niemanden interessiert.“

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