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Affäre um Intendantin Schlesinger

RBB-Chefredakteur beauftragt Rechercheteam für interne Aufarbeitung

David Biesinger, RBB-Chefredakteur

RBB-Chefredakteur David Biesinger - Foto: RBB/Gundula Krause

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) arbeitet weiter an der internen Aufklärung der Affäre um seine zurückgetretene Intendantin Patricia Schlesinger. Der Chefredakteur des Sender, David Biesinger, beruft jetzt ein Rechercheteam im Haus.

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Das Rechercheteam bestehe aus fünf Investigativjournalisten des Senders, die den Vorwürfen nachgehen sollen. Die Geschäftsführung habe zugesagt, „so transparent wie möglich“ Unterlagen zur Verfügung zu stellen, berichtet Biesinger in der RBB24-Sendung „Brandenburg aktuell“.

Die Idee, eine Taskforce auf den Weg zu bringen, sei am Montag in der Chefredaktion entstanden, so Biesinger. „Was ist diesem Haus funktioniert, ist exzellenter Journalismus. Das ist unsere Stärke, die wir uns zunutze machen wollen, um diese Krise zu bewältigen. Die Recherche werde zeigen, „wie ernst es dem Sender mit der Transparenz ist“, heißt es dazu in einem Beitrag der Sendung über die Berufung des Rechercheteams.

Biesinger bedauerte im RBB-Inforadio, dass die Affäre sich auch auf andere ARD-Anstalten auswirke und diese belaste. Es gehe nun darum, das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen. Zuletzt hatte der RBB mit einigen personellen Veränderungen auf die Erkenntnisse der vergangenen Wochen reagiert (MEEDIA berichtete).

th

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