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5 Fragen nach 100 Tagen

Neuer „Stern TV“-Sendeplatz: „Uns war klar, dass wir Zeit brauchen werden“

Stephanie McClain – Foto: RTL / Michael Tinnefeld

Stephanie McClain ist Redaktionsleiterin von „Stern TV am Sonntag“. Nach 100 Tagen im Amt zieht sie bei MEEDIA eine erste Bilanz. Unsere neue Rubrik: 5 Fragen nach 100 Tagen.

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Bei 5 Fragen nach 100 Tagen stellen wir Persönlichkeiten aus der Branche, die einen neuen Job oder ein neues Amt übernommen haben, Fragen, wie sie sich eingelebt haben, was sie bereits umsetzen konnten und was sie womöglich so nicht erwartet haben. In dieser Ausgabe: Stephanie McClain, Redaktionsleiterin von „Stern TV am Sonntag“.

Wie sind Ihre Eindrücke vom neuen Verantwortungsbereich?

Ich fühle mich sehr wohl bei RTL News und bin ungeheuer stolz auf unser neues und noch wachsendes Team, das einen ganz besonderen Geist hat und mit viel Leidenschaft und Freude ans Werk geht. Die beachtliche Herausforderung, in so kurzer Zeit eine wöchentliche Sendung in „Stern TV“-Qualität auf die Beine zu stellen, nehmen wir alle mit sportlichem Ehrgeiz und, was mir wichtig ist: mit dem nötigen Humor.

Was konnten Sie in den ersten 100 Tagen bereits erfolgreich umsetzen, was gelang nicht?

Wir haben versprochen, dass wir die Themen angehen, die uns alle aktuell beschäftigen und sie mit den Menschen besprechen, die wirklich betroffen sind. Das halten wir regelmäßig ein und wir merken, dass unsere Zuschauer das schätzen. Weniger gut ist es uns bislang gelungen, etwa den heißen Stuhl so oft einzusetzen, wie wir es gerne getan hätten. Und es gab Überraschungen, wie Mario Basler, dem in der Sendung die Stimme komplett wegblieb. Solche Dinge passieren in Live-Sendungen und machen natürlich auch ihren Reiz aus.

Mehr Meinung, mehr Diskussion und nur ein Moderator – das waren im April die Kernaspekte der Ankündigung von „Stern TV am Sonntag“ – Foto: RTL / Guido Engels

An welchen Themen arbeiten Sie momentan?

Für uns bleiben die rasant steigenden Preise ganz sicher ein wichtiges Thema. Außerdem bewegt uns natürlich auch die Frage, wie es mit unserer Gasversorgung weitergeht. Neben diesen eher schweren Dauerthemen finden wir es aber auch wichtig, über Fragen zu diskutieren, wie beispielsweise „Sollen wir den Sommerhit ‚Layla‘ verbieten?“ und nachzuhaken, was genau Kritiker:innen daran sexistisch finden. Das Thema hat uns bei den 14- bis 49-Jährigen einen starken Marktanteil von 14 Prozent beschert.

Welche Aufgaben sehen Sie langfristig als Ihre größten Herausforderungen?

Mit neuem Konzept, neuem Sendeplatz, neuem Moderator und neuem Team war uns klar, dass wir Zeit brauchen werden, um uns zu finden, viel auszuprobieren und zu lernen. Wir sind auf einem guten Weg und lernen ständig dazu, was wirklich spannend ist. Eine gewisse Herausforderung wird es sicherlich bleiben, Woche für Woche am Sonntagabend alle Gäste, die wir uns wünschen, nach Köln ins Studio zu bekommen. Das ist am Mittwochabend sicherlich einfacher.

Was war Ihre wichtigste neue Erkenntnis?

Wir waren von Anfang an davon überzeugt, dass wir mit Dieter Könnes den richtigen Moderator für „Stern TV am Sonntag“ gefunden haben und freuen uns, dass das Publikum das auch so sieht.

th

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