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Fragebogen

Damit mir die Decke nicht auf den Kopf fällt

Laura Keddi Feierabend

Laura Keddi, Vice President Marketing bei der eGroup – Foto: privat

Was tun Branchenpersönlichkeiten eigentlich nach Feierabend? Wofür geben sie gerne Geld aus und sind sie für Netflix oder doch für Fitness? Wir haben bei Laura Keddi nachgefragt. Sie ist Vice President Marketing bei der eGroup.

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Wie lange brauchen Sie vom Büro nach Hause?

Je nach Verkehrslage 35 – 45 Minuten.

Was tun Sie auf dem Heimweg?

Entweder ich nutze die Zeit, um zu telefonieren oder ich höre z.B. die Audioversion des „Economist“. Den gibt es wöchentlich komplett zum Anhören, was super ist, wenn man, so wie ich, beim Lesen schnell müde wird.

Erst Mediendesign studieren und danach noch Business Administration ist sicher nicht die schlechteste Voraussetzung, um Marketing-Chefin zu werden. Wenn man dann noch den nötigen „Stallgeruch“ mitbringt, passt alles.

Laura Keddi arbeitet seit ihrem Berufsstart 2009 für die eGroup und deren Vorläufer. Erst als Werkstudentin, heute als Vice President Marketing. 

Was ist für Ihre Work-Life-Balance unersetzlich?

Mir macht meine Arbeit großen Spaß und ich sehe viele spannende Themen auf ebuero zukommen, an denen wir wachsen und uns immer weiterentwickeln können. Das ist für mich enorm wichtig, denn ich gehöre zu den Menschen, die Arbeit und Privatleben nicht strikt trennen. Was allerdings eine rein persönliche Entscheidung ist und keine Anforderung meines Arbeitgebers 😉 Was ich ansonsten für meine Work-Life-Balance brauche, sind regelmäßige Kurztrips. Ich versuche mit meiner Familie, alle zwei bis drei Monate wenigstens ein Wochenende irgendwo anders als zu Hause zu verbringen. Mir fällt sonst schnell die Decke auf den Kopf.

Und für wen sind Sie unersetzlich?

Für meine Familie ganz sicher. Und das beruht auf Gegenseitigkeit.

Wann waren Sie das letzte Mal richtig spontan?

Ich bin kein besonders spontaner Mensch, aber seit ich Kinder habe, habe ich gelernt, mit Spontanität umzugehen.

Und was bremst Sie leider immer wieder aus?

Mein Pflichtbewusstsein. Wenn etwas liegen geblieben ist, kann ich nur schwer Fünfe gerade sein lassen. Wo wir wieder bei der Spontanität wären…

Wohin träumen Sie sich in die Ferne?

Da gibt es noch sehr viel auf meiner bucket list. Die Bandbreite reicht von Palau bis Japan.

Haben Sie einen guten Film- oder Serien-Tipp für uns?

Ich habe wenig Zeit und Muße, um Filme oder Serien zu schauen. Deshalb bin ich meistens nicht auf dem allerneusten Stand, was das angeht. “Ozark” schaue ich aber aktuell gern, denn die Problemlösungskompetenz von Marty Byrde ist beeindruckend.

Ihr Lieblingsbuch heißt …

Ich habe schon sehr viele gute Bücher (und leider auch einige sehr schlechte) gelesen. „Der Tod in Venedig” (Thomas Mann) ist eines der wenigen, das ich in den letzten zehn Jahren mehrfach gelesen habe. Es fesselt mich atmosphärisch immer aufs Neue und es ist interessant zu beobachten, wie man bei jedem Lesen auch in einer so kurzen Novelle noch neue Facetten entdeckt.

Ihr Lieblingsrestaurant heißt …

Ein bisschen Lokalpatriotismus darf ruhig sein, deshalb kann ich das Ristorante Castagno in Stahnsdorf wärmstens empfehlen. Authentisch italienisch und es kann locker mit der Berliner Konkurrenz mithalten.

Fankurve oder Theatersaal?

Sportveranstaltungen – jedenfalls alle außer Fußball – finde ich tatsächlich sehr unterhaltsam. Mit der neuzeitlichen Interpretation klassischer Stücke im Theater tue ich mich meistens eher schwer.

Von der Stange oder nach Maß?

Beides denkbar, Hauptsache langlebig.

Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Lebensmittel – da gucke ich wirklich gar nicht auf den Preis, sondern auf die beste Qualität.

Und was gehört zu Ihren Guilty Pleasures?

Zimtschnecken in jeder Lebenslage.

Der Sinn des Lebens ist …

Da bin ich mir noch nicht sicher, aber ich hoffe, mit 83 eine Aussage darüber treffen zu können.

Und irgendwann werden Sie ganz sicher …

…ein dickes Gartenhandbuch gekauft und gelesen haben, damit ich die Pflanzen in meinem Garten nicht jedes Jahr falsch, zum falschen Zeitpunkt oder gar nicht schneide und deren Wachstum und Ertrag keine Sache des Zufalls mehr bleiben.


Steht Japan auch auf Ihrer bucket list? Schreiben Sie uns gerne an feierabendmacher@meedia.de

Laura Keddi Frühere Feierabendmacher
Thomas Knüwer, Ben Harmanuns, Janina Gerneth, Jan Reichold

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