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"Passauer Neue Presse"

Druckerei des „Donaukurier“ wird geschlossen

Zeitungen

- Foto: imago images / Rüdiger Wölk

Die Ingolstädter Regionalzeitung „Donaukurier“ wird zukünftig in Regensburg gedruckt, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Schließlich gehört mittlerweile auch die „Mittelbayerische Zeitung“ aus Regensburg zur Gruppe.

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Die Druckerei des „Donaukurier“ soll vor dem Ende stehen, wie aus einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ hervorgeht. Zukünftig soll die Ingolstädter Regionalzeitung mit ihren sieben Lokalausgaben in Regensburg gedruckt werden, so die „SZ“. Dort befindet sich das Druckzentrum der „Mittelbayerischen Zeitung“, die ebenso wie der „Donaukurier“ von der Verlagsgruppe um die „Passauer Neue Presse“ aufgekauft wurde. Bei der Übernahme 2016 versicherte die Verlegerin Simone Tucci-Diekmann laut „SZ“ noch: „Der Donaukurier wird der Donaukurier bleiben.“

Jetzt ändert sich nicht nur der Produktionsstandort des Ingolstädter Blattes, auch Folgen für die Aktualität der Zeitung werden befürchtet. Weitere Entfernungen würden frühere Andruckzeiten bedeuten und somit später erscheinende Nachrichten ausschließen. Bereits jetzt sollen sich zahlreiche Mitarbeiter neue Arbeitsplätze gesucht haben, wie eine Druckereiangestellte gegenüber der „SZ“ äußerte. Eine Redakteurin des „Donaukurier“ sieht außerdem eine zuverlässige Zustellung gefährdet, da der Vertrieb zentral aus Passau gesteuert wird.

Von den drei Druckhäusern der Passauer Verlagsgruppe im Donaudreieck Ingolstadt-Passau-Regensburg bleiben nun noch zwei übrig.

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