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Wieder da!

André Aimaq wird CCO von Funke-Tochter Raufeld

André Aimaq – Foto: Raufeld

André Aimaq ist zurück. Der Gründer von Aimaq Rapp Stolle hat nach vier Jahren das Freelancer-Dasein aufgegeben. Anfang Juni hat er als Chief Creative Officer bei der seit 2016 zur Funke Mediengruppe gehörenden Contentmarketing-Agentur Raufeld angeheuert.

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Raufeld stellt sich neu auf und erweitert ihr Angebot um den Bereich Brand & Campaigns (MEEDIA berichtete). André Aimaq wird die neue Unit aufbauen und leiten. Damit kehrt der in Berlin lebende Kreative fest ins Agenturgeschäft zurück.

Aimaq hatte 1998 gemeinsam mit Andreas Rapp und Robert Stolle die Agentur Aimaq Rapp Stolle gegründet. Zehn Jahre später scheidete Rapp aus der Agentur aus, wiederum drei Jahre später folgte Robert Stolle. Daraufhin stieg Ex-TBWA-Chef Hubertus von Lobenstein ein und die Agentur wurde entsprechend in Aimaq von Lobenstein umbenannt, der Hauptkunde war die Ergo-Versicherung. Nachdem der Etat wegfiel geriet die Agentur in Schieflage und musste 2015 Insolvenz anmelden.

Aimaq und von Lobenstein gelang es aber im Januar 2017 die Agentur aus einem Schutzschirmverfahren zu führen. Neuer strategischer Partner wurde die Serviceplan Gruppe mit Saint Elmo’s. Aimaq blieb noch ein Jahr und schied dann auf eigenen Wunsch aus dem Konstrukt aus. Seitdem widmete er sich ausgewählten Kunden und entwickelte zuletzt die internationale Kampagne des Leuchtenherstellers Occhio mit Mads Mikkelsen.

Fortan sollen Aimaq und sein Team für Raufeld Markenstrategien, Purpose-Entwicklung, Creative Planning, Storytelling- und Innovation-Workshops, Brand- & Logo-Design, Integrated Campaigns, Social Media sowie Influencer-Marketing entwickeln. In Verbindung mit den von Raufeld bereits am Markt etablierten Bereichen Content Marketing, Editorial Services, Educational Services und Digital Solutions soll sich gemeinsam mit den drei neuen Bereichen Brand & Campaigns, Events sowie Corporate & Public Affairs ein rundes Portfolio ergeben. Doch vor allem die Verbindung der Bereiche untereinander soll es nun ermöglichen, am Hauptsitz in Berlin sowie an den beiden neuen Standorten in Essen und
Hamburg integrierte Kommunikationslösungen ganzheitlich anzubieten.

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