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Erste Testphase

Twitter arbeitet an Langformat „Notes“

Foto: Imago/NurPhoto

Twitter arbeitet an einem Langformat für umfangreichere Texte. Der Kurznachrichtendienst testet das neue Feature „Notes“ mit einer kleinen Autoren-Gruppe. Das neue Format soll weltweit ausgerollt werden, ist derzeit in Deutschland aber noch nicht abrufbar.

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„Eine kleine Gruppe von Autoren hilft uns, Notes zu testen. Sie können auf und außerhalb von Twitter gelesen werden, von Menschen in den meisten Ländern“, heißt es in einer Mitteilung des Kurznachrichtendienstes. Autoren in den USA, Kanada, Ghana und dem Großbritannien geben in einer ersten Testphase den Startschuss für das neue Feature. Deutschland ist bislang augenscheinlich nicht in diese Testphase einbezogen. Erste „Notes“ können hier sogar aktuell nicht einmal angezeigt werden, es erscheint eine Fehlermeldung.

Für Nutzer, die Zugang zum neuen Feature haben, erscheint eine neue Registerkarte auf der Twitter-Website namens „Write“. Dort können mit verschiedenen Formatierungsmöglichkeiten blogartige Einträge erstellt werden, die anschließend über die Registerkarte „Notes“ im Profil der jeweiligen Nutzer zu finden sind. In die „Notes“ lassen sich beispielsweise Fotos, Videos, GIFs und Tweets einbetten. Follower können die neuen Langformate ebenso retweeten, liken, kommentieren, speichern und verschicken wie gewöhnliche Tweets.

Mit der Funktion reagiert Twitter auf den Trend, längere Texte als Screenshot aus Notizen-Apps oder Threads bestehend aus einzelnenen Tweets zu veröffentlichen. Das Langformat könnte in Konkurrenz zu Blogging-Anbieter wie WordPress oder Medium gehen.

th

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