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Im Alter von 90 Jahren

Der frühere Chefredakteur der „Rhein-Zeitung“, Horst Schilling, ist gestorben

Der ehemalige Chefredakteur der „Rhein-Zeitung“ aus Koblenz, Horst Schilling, ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Das berichten EPD Medien und „Rhein-Zeitung“. Schilling war auch Sprecher des Deutschen Presserats gewesen.

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Horst Schilling starb laut dem Bericht am vergangenen Freitag in Koblenz-Waldesch. Seine Familie habe dies EPD Medien mitgeteilt. Er war neben seiner Tätigkeit als Chefredakteur und Presserats-Sprecher auch Mitgründer und erster Vorsitzender des Sozialwerks im Deutschen Journalisten-Verband (DJV) Rheinland-Pfalz.

Schilling volontierte Anfang der 50er Jahr bei der „Rhein-Zeitung“ und blieb während seines gesamten Berufslebens beim Mittelrhein-Verlag. Zunächst wurde er Lokal- und Ausbildungsredakteur. 1985 stieg er zum stellvertretenden Chefredakteur auf und 1993 zum Chefredakteur. Die Position behielt er bis zu seinem seinem Ruhestand 1996.

Andrea Wohlfart, die DJV-Landesvorsitzende Rheinland-Pfalz, schreibt zu seinem Tod: „Nun heißt es Abschied nehmen von einem großen, großartigen Kollegen. In Erinnerung bleiben wird seine ethisch motivierte Einstellung zur journalistischen Arbeit und der damit einhergehenden Verantwortung sowie sein nie verzagendes Interesse an „seinem“ Journalistenverband, dem zuliebe er sich sogar in Corona-Zeiten mit dem Medium einer Zoom-Konferenz vertraut gemacht hat. Die DJV-Familie wird Horst Schilling mit großem Respekt und großer Dankbarkeit ein ehrendes Andenken bewahren.“

swi

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