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Bilanz

Spiegel-Gruppe glänzt 2021 mit guten Ertragszahlen

Spiegel-Hochhaus an der Ericusspitze Foto: Der Spiegel

In einem wirtschaftlich angespannten Umfeld, das durch die Corona-Krise geprägt war, hat die Spiegel-Gruppe im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient. Der Jahresüberschuss des Hamburger Medienhauses verdoppelte sich 2021 auf fast 50 Mill. Euro.

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Wie die Spiegel-Gruppe meldet, kletterte der Umsatz in 2021 um 19 auf 274,9 Millionen Euro. „Alle Geschäftsbereiche – die rote Gruppe, die blaue Gruppe und Spiegel TV – erzielten Ergebnisse, die über dem Vorjahr 2020 und den Erwartungen liegen“, meldet das Verlagshaus. Als wesentliche Gründe für das Wachstum nennt das Unternehmen in 2021 stark angestiegenen Vertriebserlöse (+ 12,5 Millionen Euro). Diese rühren vor allem aus den digitalen Bezahlangeboten. Zugleich seien die Aufwendungen coronabedingt geringer als im Vorjahr ausgefallen, „zum Beispiel durch niedrigere Bürokosten bei weiterhin hoher Nutzung mobiler Arbeit“, heißt es. Auch Sondereffekte beeinflussten das Ergebnis in 2021. Dazu gehörte unter anderem der Verkauf der Beteiligung an der Harenberg KG. Positiv habe sich zudem die Fernsehtochter entwickelt und hier vor allem in den Bereichen Digital und Ko- und Auftragsproduktionen.

Weiter Kostendisziplin im Blick

 „Wir freuen uns über ein hervorragendes Ergebnis in Zeiten, die von großen Belastungen geprägt waren und sind. Stefan Ottlitz und ich danken den Redaktionen der Spiegel-Gruppe, der Dokumentation und den Verlagsbereichen für herausragende publizistische Angebote“, so Thomas Hass, Vorsitzender der Geschäftsführung. Und fügt hinzu: „Grundlage unseres Erfolgs bleiben die stabilen Print-Umsätze, der Wachstumsmotor ist und wird weiter das digitale Abo-Geschäft sein – die Erlöse wachsen deutlich. So haben wir in dieser ‚Zeitenwende´ alle Möglichkeiten, die unabhängige Qualitätsmedien im politischen wie im Wirtschaftsjournalismus brauchen, um weiter konsequent in unsere Angebote zu investieren.“ Geschäftsführer Stefan Ottlitz ergänzt: „Wir bleiben wachsam, was Kosten und Risiken angeht, stärken und sichern aber die Spiegel-Gruppe durch Investitionen: in die Redaktionen, in die Dokumentation und in den Verlag, in Produkte und Technik, in die Fürsorge für unsere Mitarbeitenden und in nachhaltiges Wirtschaften. Schon in den vergangenen Monaten haben wir uns bekanntlich im Investigativen verstärkt, in Zukunftsbereichen wie Audio und Web-Storys, durch die Kooperation mit dem ‚Standard´ in Österreich, an vielen einzelnen Stellen im Unternehmen.“

Zur Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres machte die Firmenspitze keine Angaben. 

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