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OoH-Preis: Das sind die Plakadiva-Gewinner 2022

PlakaDiva ist Deutschlands führender Wettbewerb für Aussenwerbung - Foto: FWA

Am Donnerstag kürte der Fachverband Außenwerbung (FAW) in Hamburg besonders gute OoH-Kampagnen mit dem Plakadiva-Award. Von etwa 130 Einreichungen konnten sich neun Werbetreibende und deren Agenturpartnern durchsetzen.

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Adidas, Recup und die Johanniter-Unfall-Hilfe, Hornbach, Burger King, Billy Boy, die Deutsche Bahn, Netflix und das Staatsministerium Baden-Württemberg: Das sind die Gewinner des Plakadiva-Preises 2022. Sie wurden in unterschiedlichen Kategorien mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet für deren Außenwerbe-Kampagnen im letzten Jahr ausgezeichet. Mehr als 500 Gäste waren der Einladung des FAW zur Veranstaltung im Cruise Center Altona gefolgt.

In unterschiedlicher Weise hätten diese Unternehmen, Institutionen und Marken in ihrer Kommunikation die großen Themen aufgegriffen, die die Menschen im vergangenen Jahr beschäftigt haben, heißt es in einer Mitteilung: „Neben der Freude an der wieder gewonnenen Bewegungsfreiheit nach dem Lockdown drängen übergeordnete Fragen mit regionaler, nationaler und weltweiter Relevanz auf Lösungen.“ All dies fände sich laut dem FAW in den Sieger-Kampagnen wieder.

Mit rund 130 Einreichungen zum Wettbewerb habe Plakadiva 2022 ein deutliches Zeichen gesetzt, dass „wir als Medium wieder unübersehbar, unumgehbar, präsent sind“, betonte FAW-Geschäftsführer Kai-Marcus Thäsler in seiner Begrüßung. „Nach einer Phase der Verunsicherung der Kunden im ersten Lockdown 2020 haben wir im vergangenen Jahr eine tolle Aufholjagd hingelegt und das beste Ergebnis in der Geschichte der Aussenwerbung erzielt.“

Plakadiva 2022: drei Kategorien, neun Gewinner

In der Kategorie Beste Kreation gewann Recup Gold mit der Inszenierung seines Pfand-Becher-Systems als klassischen Konflikt von Gut gegen Böse. Als Agenturen zeichneten Dunkelgrün, Kastner Frankfurt und Weischer JVB verantwortlich. Burger King konnte Silber einfahren (Agentur ist Grabarz & Partner), während Ogilvy für die Deutsche Bahn (Bronze) das eigene Logo in der DOOH-Simulation fürs endlich wieder mögliche „Zusammenbringen“ einsetzt.

Die Kategorie Beste Innovative Nutzung wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe zusammen mit Scholz & Friends angeführt, deren „Anti-Gaffer-Design“ Selfie-süchtigen Schaulustigen ihr strafbares Verhalten bei Rettungseinsätzen direkt auf das Smartphone spielt. Billy Boy konnte Silber für sich beanspruchen (als Agenturen waren Serviceplan, Mediaplus, Neverest und Planus Media verantwortlich). Netflix gewann mithilfe von Agentur XY, Wavemaker und Kinetic Germany Bronze für die Animierung der Community der Serie „Red Notice“ zum Diebstahl echter Kunstwerke, die an acht Plakaten in Deutschland angebracht wurden.

Die Beste Mediastrategie Out of Home des Jahres 2021 kommt von Adidas, unterstützt von Mediacom München, Oliver Agency und Kinetic German: eine bis in jede Einzelheit nachhaltige, CO2-neutrale Kampagne für den ebenso nachhaltigen Stan Smith-Sneaker. „Grün“ wird es auch bei Hornbach und Mediaplus sowie Heimat, Berlin: Mit Pflanzen an ungewohnten Orten und in völlig neuen Dimensionen wird die Ansage „Überall kann Garten sein“ im öffentlichen Raum mit Leben erfüllt. Das „grün“ regierte Baden-Württemberg schließlich positioniert sich auf der Suche nach Fachkräften via OoH innerhalb kürzester Zeit als regionaler Sehnsuchtsort mit weltläufigem Flair: „The Länd“ ist der am schnellsten verbreitete Claim, den ein Bundesland je hatte. Hier halfen Jung von Matt sowie Milla & Partner.

amx

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