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"Faktencheck22"

DPA weitet Faktencheck-Initiative aus

Foto: DPA

Die Deutsche Presse-Agentur (DPA) weitet ihre seit einem Jahr bestehende Faktencheck-Initiative aus. Gemeinsam mit österreichischen und schweizerischen Partnern und unterstützt von der Google News Initiative sollen weitere Lern- und Austauschangebote für Journalisten entstehen, die gegen Desinformation kämpfen.

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Die Bilanz für das erste Jahr fällt bei der DPA bereits äußerst positiv aus: Fast 500 Journalistinnen und Journalisten haben einer Mitteilung zufolge an den Faktencheck-Workshops der Agentur teilgenommen, mehr als 2.000 hätten die Lernplattform „dpa-factify“ genutzt. Der Slack-Kanal zum Austausch unter Faktencheckern werde von rund 600 Teilnehmenden regelmäßig genutzt.

Für das zweite Jahr der Initiative, die jetzt unter dem Namen „Faktencheck22“ läuft, sind die österreichische Agentur APA und Keystone-SDA aus der Schweiz mit am Start. Kern soll weiterhin die Aus- und Weiterbildung lokaler Faktencheck-Teams sein. Im vergangenen Jahr hatten bereits über 100 Regional- und Lokalredaktionen an Coachings teilgenommen.

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„Insgesamt hat die erfolgreiche Initiative dazu beigetragen, dass die deutschen Medienhäuser sich enger vernetzt haben und so langfristig und effektiv an der Identifizierung von Falschinformationen arbeiten können“, sagt DPA-Chefredakteur Sven Gösmann. „Wir freuen uns, dass wir dieses wichtige Projekt nun mit der Google News Initiative und mit unseren Partnern in Österreich und in der Schweiz fortsetzen.“ APA-Chefredakteur Johannes Bruckenberger betont ebenfalls die Bedeutung länder- und medienübergreifender Vernetzung zur Bekämpfung von Fake News.

Die Initiative „Faktencheck22“ besteht aus drei Modulen: Faktencheck-Trainings für Journalistinnen und Journalisten etwa in Form von zweitägigen Intensivcoachings, einer Lernplattform mit Inhalten für erfahrenere Faktenchecker sowie einem Community-Austausch über einen Slack-Kanal zur Pflege des Faktencheck-Netzwerks.

th

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