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Kurzes Zwischenspiel

Charles Bahr geht bei Serviceplan weg

Charles Bahr – Foto: TikTok

Die Karriere von Charles Bahr bleibt abwechslungsreich. Anfang 2022 heuerte er bei Serviceplan Bubble als Social & Content Director an. Jetzt verrät auf er LinkedIn, dass er dort schon wieder weg ist.

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Die Agentur Serviceplan Bubble arbeitet für den spanischen Telekommunikations-Kunden Telefonica und seine Marke O2. „Die Serviceplan Group hat den Vertrag mit Charles Bahr während der Probezeit aufgehoben, da Charles Bahr sich aus persönlichen Gründen entschieden hat, sich neu zu orientieren. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, lautet das Statement aus München gegenüber MEEDIA.

Auf der Karriere-Plattform LinkedIn hält Bahr sein Netzwerk sehr regelmäßig und ausführlich über berufliche Volten auf dem Laufenden. Der Social-Media-Experte hatte dort in der Vergangenheit auch über eine gerichtliche Auseinandersetzung mit seinem Ex-Arbeitgegber TikTok berichtet, die er Ende 2021 angestrengt hatte. Mit gerade mal 18 Jahren hatte er dort angeheuert.

Einigung mit TikTok

Die Plattform des chinesischen Unternehmens Bytedance scheint sich jetzt mit ihm geeinigt zu haben. „Ich freue mich, dass TikTok die erhobenen Vorwürfe nicht weiter aufrecht erhält und man einvernehmlich auseinander gegangen ist. Der Dank in dieser Sache gilt insbesondere meiner Rechtsanwältin Annja Brinke, die mich in den vergangenen zwölf Monaten hervorragend unterstützt hat“, so Bahr auf LinkedIn.

Und dann wird er konkreter, wie es weitergehen soll.

Er habe „aus persönlichen Gründen um Auflösung des Vertrags mit Serviceplan gebeten“. Er befinde sich aktuell „gemeinsam mit lukrativen Partnern in der Gründungsphase eines neuen Startups – abseits der Agenturwelt“. Vollzeitjob in einer Agentur lasse sich nicht leicht mit einem eigenen Startup verbinden. „Ich bin Serviceplan für die Chance sehr dankbar, und freue mich auch über zukünftige Touchpoints.“

Mehr über sein neues Projekt könne er bald verraten. „Derzeit befinde ich mich in detaillierten Abstimmungen mit potentiellen Kapitalgebern, die sich im Juni stark konkretisieren werden“, schreibt Bahr auf der Plattform, der inzwischen gerade mal 20 Jahre alt ist.

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