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Auszeichnung für junge Journalisten

Axel Springer Preis: NDR-Doku-Serie über Kevin Kühnert gewinnt Gold

Der Axel Springer Preis wird von der Springer-Akademie an junge Journalisten in den Kategorien Print, Fernsehen, Hörfunk und Internet vergeben - Foto: Axel Springer

Zum 31. Mal wurde am 5. Mai 2022 der Axel-Springer-Preis für jungen Journalismus vergeben. Die Jury zeichnete zwölf Nachwuchsjournalist*innen in fünf Kategorien aus. Dabei gab es in diesem Jahr zwei Änderungen.

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Nach zwei virtuellen Ausgaben fand die Verleihung des Axel Springer Preises für jungen Journalismus seit Beginn der Corona-Pandemie wieder im Axel-Springer-Hochhaus in Berlin statt. Erstmals konnten auch Ressortleitungen und nicht wie bisher ausschließlich Chefredaktionen mögliche Beiträge einreichen. Außerdem wählte die Jury bereits im Vorfeld die 24 besten Beiträge aus den eingereichten Beiträgen.

Gold gewannen in diesem Jahr Lucas Stratmann und Katharina Schiele mit ihrer sechsteiligen NDR-Doku-Serie über den SPD-Politiker Kevin Kühnert. In „Kevin Kühnert und die SPD“ (abrufbar in der ARD-Mediathek) begleiteten sie den Politiker über mehrere Jahre hinweg.

Die Auszeichnung Silber ging an die Autorin Amonte Schröder-Jürss, deren Reportage „Alle für einen“ im „Süddeutsche Zeitung Magazin“ erschien. In dieser geht es um einen geistig eingeschränkten Mann, der nach dem Tod des Vater aus seinem Hof hätte ausziehen müssen, aber mithilfe der Unterstützung der anderen Dorfbewohner bleiben konnte.

Ukrainische Journalistin erhält internationalen George-Weidenfeld-Preis

Bronze erhielten in diesem Jahr Nora Voit und Maria Christoph mit „Gruß aus der Küche“, eine Reportage um die Arbeitsbedingungen in der deutschen Spitzengastronomie , erschienen im „Zeit Magazin“.

Der Sonderpreis für „Lokaljournalismus“ ging an Anna Westkämper und Paul Gross für ihren Beitrag „Wir sehen viel Leid, das vermeidbar wäre“ im „Kölner Stadt-Anzeiger“ bei dem sie auf einer Intensivstation während der Pandemie recherchierten. Außerdem gewannen André Dér-Hörmeyer, Benedikt Dietsch, Simon Garschhammer und Janne Knödler in der Kategorie „Unterhaltung“. In ihrem Podcast-Beitrag „Wild Wild Web – Die Kim Dotcom Story. Store 1: Wer ist Kimble?“ beim Bayerischen Rundfunk beleuchteten sie den Fall des bekannten Internet-Unternehmers Kim Dotcom, der mit seinen Sharehoster-Dienst Megaupload Millionen verdiente und später rechtskräftig verurteilt wurde.

Darüber hinaus wurden weitere Journalist*innen geehrt: Alla Koshlyak erhielt den George-Weidenfeld-Preis, mit dem mutige Reportereinsätze und investigative Recherchen ausgezeichnet werden. Sie berichtet für den Sender Radio NV in Kiew. Für die am Preisverleihung am vergangenen Donnerstag war sie jedoch in Berlin zugegen.

Der von der FreeTech – Axel Springer Academy of Journalism and Technology vergebene Preis gilt als wichtigster Förderpreis für junge Journalisten im deutschsprachigen Raum.

amx

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