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Führungswechsel

Vodafone-Chef Ametsreiter geht, Microsoft-Manager Rogge kommt

Philippe Rogge und Hannes Ametsreiter – Foto: Vodafone / Imago

Nach sieben Jahren an der Spitze von Vodafone Deutschland und als Mitglied des weltweiten Vodafone-Vorstands kündigt Hannes Ametsreiter seinen Abschied an. Der Microsoft-Manager Philippe Rogge wird ab Juli 2022 neuer CEO von Vodafone Deutschland.

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Rogge ist bei dem US-Konzern seit über zehn Jahren tätig, in den letzten fünf Jahren unter anderem in der Rolle des Präsidenten für Zentral- und Osteuropa. Von Deutschland aus leitete er Vertrieb, Vertriebskanäle und Marketing.

Seine globale Karriere bei Microsoft beinhaltete verschiedene Senior Management-Rollen wie die Leitung des operativen Geschäfts in China, sowie die Position des General Managers Belgien und Luxemburg und des General Managers Portugal. Zuvor bekleidete er verschiedene Management-Positionen während seiner Tätigkeit bei der Belgacom Group (heute Proximus).

Das sagt Ametsreiter zu seinem Abschied

„Ich habe mich entschlossen, Vodafone zu verlassen. Um mit Mitte 50 noch einmal etwas Neues zu beginnen“, schrieb Ametsreiter auf LinkedIn. Sein künftiger Weg werde ihn von der Unternehmens- auf die Private-Equity- und Investorenseite führen. „Dort will ich mich im Wachstumsbereich im Telko- und Tech-Bereich engagieren, als Investor und Shareholder tätig sein“, so der Manager.

2016 begann Ametsreiter mit der Neuausrichtung des Unternehmens, seitdem sprach er von der „Gigabit Company“. Hierfür investierte er stark in Glasfaser-Anschlüsse und übernahm 2019 den Kabelnetzbetreiber Unitymedia. Das Ziel: Einen echten bundesweiten Wettbewerber gegen die Deutsche Telekom aufzubauen.

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