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Verleihung am 8. September

Deutscher Radiopreis 2022 rückt Podcasts mehr in den Fokus

Foto: Deutscher Radiopreis

Der Deutsche Radiopreis soll am 8. September in Hamburg verliehen werden. Die Auszeichnung wird damit bereits zum 13. Mail an Radiomacher übergeben, die durch ihre Leistungen hinter dem Mikro neue Maßstäbe gesetzt haben. Mehr Raum sollen diesmal auch Podcasts bekommen, die statt in einer eigenen Kategorie in vier anderen in Konkurrenz zum Radio ausgezeichnet werden können.

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Bis zum 31. Mai können nun alle deutschen Radiosender ihre Favoriten in neun Kategorien einreichen, teilte der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Dienstag in Hamburg mit.

Dabei sollen Podcasts in diesem Jahr noch stärker in den Fokus rücken: Podcaster können nun auch für die vier Kategorien „Beste Reportage“, „Bestes Interview“, „Bestes Informationsformat“ und „Beste Comedy“ vorgeschlagen werden. Dafür entfällt die bisherige Kategorie „Bester Podcast“.

Fünf Einreichungen pro Sender möglich

Jeder deutsche Sender kann bis zu fünf Sendungen, Leistungen oder Podcasts einreichen, die zwischen dem 1. Juni 2021 und dem 31. Mai 2022 in Deutschland ausgestrahlt wurden.

Der Deutsche Radiopreis gilt als wichtigste Auszeichnung der Branche. Stifter sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die privaten Radiosender in Deutschland. Der Preis ist nicht dotiert, er wird seit 2010 verliehen. 2021 hatte es 437 Vorschläge gegeben.

In der Regel treten im Rahmen der Gala auch Musikstars und Prominente auf. Zuletzt standen beispielsweise Duran Duran, Zoe Wees, Michael Patrick Kelly, Udo Lindenberg, Mick Hucknal von Simply Red und Lenny Kravitz auf der Bühne.

th mit dpa

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