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Ein Standort

Funke-Zentralredaktion beherbergt künftig die „Berliner Morgenpost“

Foto: Imago

Funke baut weiter um: Zum 1. Juli zieht das Team der „Berliner Morgenpost“ zur Funke Zentralredaktion in der Berliner Friedrichstraße. Dort soll das Online-Portal „substanziell ausgebaut“ werden, kündigte Geschäftsführer Christoph Rüth in einer Mitteilung an.

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Bei der Funke Mediengruppe ist weiterhin viel Bewegung in Sachen Digitalisierung drin: Das Medienhaus möchte in einem nächsten Schritt die Website der „Berliner Morgenpost“ als Funkes Hauptstadtportal ausbauen. Um das Ziel zu erreichen, wird der Online-Desk der Funke-Zentralredaktion auch morgenpost.de betreiben. Die Umsetzung soll zum 1. Juli 2022 erfolgen. Als Head of Digital wird Laura Himmelreich den Prozess begleiten.

Für die Zusammenarbeit wird die „Berliner Morgenpost“ zum 1. Juli an den Funke-Standort in der Friedrichstraße ziehen. Dort arbeiten bereits heute die von Chefredakteur Jörg Quoos geleitete Zentralredaktion, aber auch die Bereiche digitale Produktentwicklung und Audience, Subscription & Product. Erst zum 1. April hatte Funke die Verantwortlichkeiten für die Regionalmedien neu verteilt (MEEDIA berichtete). Mit der Umstrukturierung samt Umzug ist kein Stellenabbau verbunden, teilte Funke auf Nachfrage mit.

Der zentrale Print-Desk der Zentralredaktion für alle nationale Funke-Inhalte wird auch künftig alle Seiten der „Berliner Morgenpost“ produzieren. Die Auflage der Regionalzeitung lag im dritten Quartal 2021 laut IVW bei 39.983 Exemplaren (Abos + Einzelverkauf). Im Vergleich zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum war das ein Minus von 9 Prozent (MEEDIA berichtete).

Die Digital-Pläne bei der „Berliner Morgenpost“

Gleichzeitig investiert die „Berliner Morgenpost“ in den Ausbau der Paid-Content-Strategie. Das Ziel dabei ist klar: das Wachstum der Digital-Abos soll steigen. Funke-Geschäftsführer Christoph Rüth hat in der Mediengruppe das Ziel von eine Million Abos bis 2025 ausgerufen, die Hälfte davon soll bis dahin digital abgeschlossen sein. Im Laufe des Jahres soll dazu die Positon des Digital Lead beim Berliner Blatt geschaffen werden, an anderen Funke-Standorten wird das bereits umgesetzt. Wer diese Rolle einnimmt, ist noch nicht bekannt. Lediglich dass der Digital Lead an Christine Richter berichtet, der Chefredakteurin von „Berliner Morgenpost“ und morgenpost.de. Mit der Position, so die Idee, soll die Relevanz des Regionalmediums im Markt erhöht werden.

Rüth sagt zu dem Schritt: „Mit der inhaltlich und jetzt auch räumlich engeren Zusammenarbeit der besonders wichtigen Kompetenzbereiche stärken wir den gesamten Funke-Standort in Berlin.“ Morgenpost.de werde substanziell ausgebaut und zu einem „Newsportal mit relevanten Inhalten aus der Hauptstadt für die ganze Republik weiterentwickelt“, so der Geschäftsführer für die Regionalmedien und Digitales.

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