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Für Milliardensumme

Finanzinvestoren kaufen Marktforscher Nielsen

Der Marktforscher Nielsen wird von einem Konsortium aus Finanzinvestoren übernommen. Die Gruppe wird vom Hedgefonds Elliott und dem Vermögensverwalter Brookfield angeführt und soll rund 16 Milliarden US-Dollar auf den Tisch gelegt haben.

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Der Vorstand des Video- und TV-Rating-Unternehmens habe das Übernahmeangebot im zweiten Anlauf akzeptiert, wie die Beteiligten am Dienstag mitteilten. Ein Gebot einer anderen Investorengruppe über 15 Milliarden hatte Nielsen zuvor abgelehnt. Hierzulande berichtet unter anderem die „Wirtschaftwoche“ über das jetzt akzeptierte Angebot. Die Investoren zahlen bei der Übernahme demnach 28 Dollar pro Aktie – 60 Prozent mehr als der Kurs zu Beginn des Monats.

„Nach einer gründlichen Prüfung ist der Verwaltungsrat zu dem Schluss gekommen, dass diese Transaktion ein attraktives Ergebnis für unsere Aktionäre darstellt, da sie eine Barübernahme mit einem erheblichen Aufschlag ermöglicht und gleichzeitig das Engagement von Nielsen für unsere Kunden, Mitarbeiter und Stakeholder unterstützt“, sagt James A. Attwood, Vorsitzender des Nielsen-Verwaltungsrats, in einer Erklärung. „Das Konsortium sieht das volle Potenzial von Nielsens führender Position in der Medienbranche und den einzigartigen Wert, den wir für unsere Kunden weltweit liefern.“

Der Kauf soll laut dem US-Portal „AdWeek“ in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden, sofern Aktionäre und Aufsichtsbehörden zustimmen.

Hier geht es zur aktuellen MEEDIA-Analyse des Nielsen-Werbetrends für Januar und Februar:

Werbemarkt in den beiden ersten Monaten 12,2 Prozent über Vorjahr

th

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