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Trendreport 2022

Diese Social-Media-Trends sind 2022 wichtig für Brands

Foto: Social Match

Soziale Medien spiegeln nicht nur gesellschaftliche Enwicklungen wider, sie sind auch für die wichtig, die mit ihnen arbeiten. Social Match hat in seinem Trendreport junge Nutzer nach aktuellen Entwicklungen befragt und die wichtigsten Trends des Jahres festgehalten.

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Wer mit Social Media Geld verdient, läuft oft Gefahr, „betriebsblind“ für Trend-Entwicklungen und Feature-Updates zu werden. Die Social-Media-Agentur Social Match hat deshalb gemeinsam mit Appinio und PlayTheHype untersucht, welche Trends Brands, Creator und Agenturen nicht übersehen dürfen.

Dafür wurden in mehreren qualitativen Erhebungen junge Menschen nach ihrem Nutzungsverhalten befragt. Die junge Agentur PlayTheHype, die mithilfe von verschiedenen Chat-Gruppen auf WhatsApp einen direkten Zugang zu GenZ-Communities hat, befragte 3.117 Teilnehmer*innen in der Altersspanne von 16-25 Jahren. Die Umfrage mit Appinio lief über ein unternehmenseigenes Dashboard in Echtzeit. Hier wurden 254 Teilnehmer*innen im Alter von 16-45 Jahren nach ihrem Nutzungsverhalten befragt.

Haltung von Brands als Qualitätsmerkmal

Das reine Product-Placement sei von gestern: Kunden möchten Beziehungen zu Brands aufbauen, die in ihren Werten ähnlich wie sie selbst aufgestellt sind. 73 Prozent der befragten GenZ’ler erwarteten, dass Marken heutzutage klar Haltung zu gesellschaftlichen Themen zeigten und Initiative ergriffen. Ein eindeutiger „Call for Activism“ und eine Positionierung zu gesellschaftlich relevanten Themen seien hier die Schlagworte, mit denen eine langlebige wie auch wirtschaftlich skalierbare Beziehung zwischen Marken und ihren Kund*innen garantiert werden könne.

„Konsumenten möchten in ihren Anliegen wie auch in ihren Bedürfnissen ernstgenommen werden, um den eigenen Werten entsprechend ein Produkt guten Gewissens sowohl kaufen als auch nutzen zu können“, so die Studie.

Influencer liefern authentisches Storytelling

Auch wenn Influencer bereits schon seit längerem hochwertigen Content in Eigenregie produzieren, stiegen die inhaltlichen Ansprüche weiterhin. Mit authentischem Storytelling agierten Influencer trotz ihrer hohen Reichweiten auf Augenhöhe mit ihrer Community: Wo früher stumpfe Rabattcodes ausgereicht hätten, seien heute glaubhafte Geschichten gefragt, mit denen Creator zu ihrer Zielgruppe eine nachhaltige Verbindung aufbauen könnten.

Dabei sei der Austausch mit der eigenen Community besonders wichtig: So empfinden 56 Prozent der befragten Kunden, dass sie in den sozialen Medien mit Influencern auf Augenhöhe in den Dialog gehen könnten: „‚Insta-Brands“, die mitunter durch unglaubwürdige Rabattcodes auf schnelles Wachstum zielten, könnten es zukünftig schwer haben – Konsument*innen wünschen sich Dialoge auf Augenhöhe mit passenden Content-Creator*innen, die als Sprachrohr ihrer Generation auftreten“, hält die Studie fest.

Livestreams als Marketing-Tool für mehr Nahbarkeit

Mit Filtern geschöntes Bildmaterial habe über die Jahre zu Übermüdungserscheinungen bei den Nutzern geführt. Aus diesem Grund seien Live-Formate, in denen die Zuschauenden direkt auf die Inhalte reagieren können, ein besonders rentables wie auch authentisches Mittel im Influencer Marketing.

Das Vertrauen der Brands in ihre Influencer, Produkte auf beispielsweise Twitch ungefiltert und ohne usgearbeitete Briefings an ihre Follower zu bringen, sei gestiegen: 70 Prozent der befragten Twitch-User hätten ihre Lieblings-Streamer bereits monetär unterstützt. „Mehr Nahbarkeit und Interaktivität in Real-Time-Formaten bieten neue Möglichkeiten zur Ausweitung des Online-Erlebnisses und bieten denBrands eine stärkere Kund*innen-Bindung durch authentisches Storytelling, weil selten etwas gescriptet ist und Creator ihre maximale kreative Freiheit einfließen lassen können.“

Vertical Short Videos werden zum wichtigsten Content-Piece

In sozialen Netzwerken werde man von Content-Inhalten überhäuft und es sei schlichtweg nicht mehr möglich, bei der Datenmasse von Inhalten einen Überblick zu behalten. Dementsprechend sinke die Bereitschaft der User, sich lange mit Inhalten einzelner Creator aufzuhalten – was auch die Engagement-Rates zeigten. Schnelle, auf den Punkt gebrachte Video-Formate in 9:16 seien deshalb so gefragt wie nie und maßgeblich entscheidend für den Erfolg auf Social Media.

Aus diesem Grund würden die Kurzvideo-Formate z.B. auf TikTok oder YouTube Shorts für Marken immer attraktiver: 45 Prozent der befragten Gen’Zler seien durch einen TikTok-Trend schon einmal zu einem Kauf verleitet worden. „Möglichst viele Informationen kurz und in einem Video-Format unterzubringen, wünschen sich User von den Creatorn. Wer nicht binnen der ersten Sekunden Aufmerksamkeit erzeugt, droht am Ende das Interesse der Zuschauenden zu verlieren.“ Festhalten ließe sich, dass Marken nicht mehr in Plattformen, sondern im 9:16-Format denken sollten, um die Mehrfachverwertung der Vertical Short Videos auf TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts auszunutzen.

Das Web 3.0 wächst kontinuierlich

Rund 60 Prozent der befragten Konsumenten könnten sich etwas unter dem Begriff Metaverse vorstellen. Auch Marken erkennten den Wert von Metaverse und NFTs als Anlagemöglichkeiten, „um ihren Wert zu stärken und sich auf dem Wirtschaftsmarkt erfolgreich zu positionieren“. Das sei einer der spannendsten Bereiche, in dem gerade jetzt viel Bewegung stattfinde.

Neben diesen fünf Trendvorhersagen, hätten sich bereits 2021 wichtige Trends abgezeichnet, die in diesem Jahr konsequent vorangebracht werden würden, beispielsweise Social Commerce oder die Creator Economy. Nähere Informationen dazu bietet Social Match in seinem Trendreport 2022.

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