Anzeige

Wegen Drosten-Klage

„Cicero“ nimmt Wiesendanger-Interview „vorübergehend offline“

Der „Cicero“ hat ein Interview mit Roland Wiesendanger „vorübergehend offline“ genommen. Darin hatte der Hamburger Nanowissenschaftler dem Virologen Christian Drosten unter anderem vorgeworfen, „Politik und Medien in die Irre geführt“ zu haben. Drosten hatte von Wiesendanger und „Cicero“ Unterlassung in sieben Punkten gefordert.

Anzeige

„Cicero“-Chefredakteur Alexander Marguier erklärt die Entscheidung so: „‚Cicero‘ prüft die einzelnen Punkte derzeit juristisch und wartet auch die inhaltlichen Ergebnisse der Auseinandersetzung zwischen Christian Drosten und Roland Wiesendanger ab. Wir werden zu gegebenem Zeitpunkt reagieren. Die Redaktion hat entschieden, den Beitrag dafür vorübergehend offline zu nehmen.“

Drostens Anwälte fordern sowohl vom „Cicero“ als auch von Wiesendanger Unterlassungserklärungen in sieben Punkten. „Diese Verleumdungen haben eine ansteigende Kurve. Das muss und werde ich mir nicht gefallen lassen“, begründete Drosten den Schritt.

Über die Hintergründe der Klage und die Vorwürfe, die Wiesendanger Drosten in dem Interview macht, berichtete MEEDIA Anfang des Monats.

th

Anzeige