Anzeige

Krieg in der Ukraine

Springer fördert freien Journalismus in der Ukraine mit 500.000 Euro

Axel Springer unterstützt ukrainische Medien – Foto: Springer

Die journalistischen Marken von Axel Springer wollen ukrainische Journalisten vor Ort fördern. Zu diesem Zweck stellt das Unternehmen 500.000 Euro bereit.

Anzeige

„Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit. Um dem entgegenzuwirken, ist unabhängige, freie Berichterstattung vor Ort unabdingbar. Unsere Korrespondenten können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Aber noch wichtiger ist die Existenzsicherung und Förderung des Mediensektors im Land selbst. Ukrainische Journalisten arbeiten derzeit unter härtesten Bedingungen und riskieren dabei häufig genug ihr Leben. Mit Geld- und Sachspenden wollen wir einen Beitrag leisten, dass sie ihre wichtige Arbeit fortsetzen und ausbauen können“, so Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE.

Ein Empfänger der Aktion ist eine Koalition, der unter anderem die ukrainische NGO Media Development Foundation, die Crowdfunding-Organisation The Fix Media sowie das junge, englischsprachige Nachrichtenportal „The Kyiv Independent“ angehören. Außerdem profitieren noch insbesondere die ukrainischen Medien „Ukrayinska Pravda“, „Hromadske“, „Slidstvo“ und „Zaborona“. Axel Springer spricht davon, dass es um konkrete Hilfe wie beispielsweise Versicherungen, kugelsichere Westen, medizinische Ausrüstung sowie technisches Equipment geht.

„The Kyiv Independent“ hatte am Montag getwittert: „Wir sind zwar sehr dankbar für die Unterstützung, die wir erhalten haben, aber wir wissen auch, dass andere Medien in der Ukraine weniger Glück hatten. Deshalb haben unsere Partner eine neue globale Spendenkampagne gestartet, um unabhängigen ukrainischen Medien zu helfen.“ Die Ukrainer verweisen auf eine Gofund-Kampagne für ukrainische Medien.

Aktuell melden sich auch (ausländische und einheimische) Freelancer zu Wort, die sich über eine mangelnde Bezahlung beklagen – und unter anderem um Spenden bitten.

app

Anzeige