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Schneller Rückzug

Wayner Parker Kent geht, Superbruce kommt

Sascha Welters – Foto: Wayne Parker Kent

Die Content-Marketing-Agentur Wayner Parker Kent (WPK) hielt es nur etwa ein Jahr in Deutschland, dann zog die Mutter Mediahuis den Stecker. Der deutsche Statthalter Sascha Welters hat reagiert und eine neue Agentur gegründet: Superbruce.

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Schauplatz ist Düsseldorf. Dort hatte das WPK-Büro seinen Sitz, und auch die Superbruce GmbH ist in der NRW-Hauptstadt in der Degerstrasse 64 angemeldet. Konkrete Gründe für das Ende von WPK in Deutschland werden nicht genannt. Es heißt nur, dass die Muttergesellschaft Mediahuis entschieden habe, in Deutschland keine weiteren Agenturaktivitäten zu haben. Welters sagt: „Da wir aber ein wirklich positives Feedback für unsere Herangehensweise aus dem Markt und von Kunden hatten, haben wir beschlossen, uns mit dem kompletten Team auf eigene Beine zu stellen, und Superbruce gestartet.“

Zu den Startkunden der Neugründung gehören Twitter, Bentley Düsseldorf, Frederiksdal (dänisches Weingut) und Asics Europe. Welters zeichnet als geschäftsführender Gesellschafter. Die Zahl der Beschäftigten gibt er mit sieben an: „Wir werden im Laufe der nächsten Wochen auf zehn Feste anwachsen. Plus einem festen Netzwerk von Freelancern, die wiederkehrend abhängig vom Thema für uns arbeiten.“ S. Oliver ist offenbar nicht mitgewandert. WPK hatte für das Unternehmen in größerem Umfang zum Relaunch von dessen Modemarke gearbeitet.

WPK gibt es nur noch in Amsterdam. Die Mutter Mediahuis (ein Verlagshaus, das z.B. „De Telegraaf“ herausgibt) hatte kürzlich die Aachener Verlagsgesellschaft übernommen (MEEDIA berichtete).

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