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Serien-Offensive

ARD-Mediathek soll mehr internationale Ko-Produktionen bieten

"Arcadia" soll Vorbild für weitere Produktionen sein – Foto: WDR/Axel Herzig

Der NDR, SWR und WDR wollen das Publikum unter 40 Jahren mit internationalen Produktionen erreichen. Dafür tun sich die drei Sender zusammen. „FabFiction“ heißt die Initiative.

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Das Ziel: Die Sender wollen für mehr internationale High-End-Serien sorgen. Das Angebot der ARD Mediathek soll laut einer Mitteilung „um eine europäische Perspektive“ erweitert werden. Gezielt suchen die Programmverantwortlichen nach Inhalten, die für ein deutsches Publikum relevant sind und den Sehgewohnheiten der sogenannten „Streamergeneration“ entsprechen.

Auslöser dieser Initiative waren zwei Serien-Projekte, die derzeit in Ko-Produktion mit ARD-Sendern entstehen: Aktuell finden in Belgien, Deutschland und Frankreich die Dreharbeiten für die Near-Future-Serie „Arcadia“ statt – Partner sind der SWR, WDR, VRT (Belgien) und NPO/KRO-NCRV (Niederlande).

Die finnisch-deutsche Serie „Helsinki Syndrome“ befindet sich gegenwärtig in der Postproduktion. Den Thriller realisieren NDR und Arte zusammen mit YLE (Finnland). NDR, SWR und WDR haben – gemeinsam mit Produktions-Partnern aus Norwegen, Israel und Belgien – bereits erste attraktive „FabFiction“-Projekte identifiziert.

Frank Beckmann, NDR Programmdirektor, sagt zum Schrtt: „Ob Mystery, Comedy, Thriller oder Sci-Fi-Drama: Die Fiktion hat durch das gestiegene Angebot verschiedener Anbieter einen enormen Zuwachs an Aufmerksamkeit erfahren, wovon die Zuschauer*innen profitieren. Attraktive und innovative Erzählformen zu finden, verlangt von uns auch, in der Produktion andere Wege zu gehen und neue Netzwerke aufzubauen.“ Mit der „FabFiction“ gehe man einen ersten wichtigen Schritt.

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